Vorhinweis: Voll Power – Schultour

Am Mittwoch, den 30.10.19 von 7.45-12.50 Uhr ist die Voll Power-Schultour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an unserer Schule zu Gast. Die Voll Power-Schultour ist Teil der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA. Unsere Schule wurde ausgewählt, weil sie das Thema Alkoholprävention bereits unter substanz- und wissensspezifischen Aspekten mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt hat. Die Voll Power-Schultour richtet sich gezielt an 12- bis 16-Jährige, um zu einem kritisch distanzierten Alkoholkonsum anzuregen. Der Verzicht auf Alkohol wird als Gewinn für die eigene Lebensqualität kommuniziert. Die Maßnahme vermittelt, dass Spaß haben auch ohne Alkohol möglich ist. Die intensiven Erlebnisse, die in den verschiedenen Voll Power-Workshops vermittelt werden, können den Wunsch nach Grenzüberschreitung ebenfalls erfüllen. Unter besonderer Einbeziehung der Lebenswelten der Jugendlichen wird die Voll Power-Schultour in den Bereichen Urbaner Tanz (Breakdance/HipHop), Parkour, Theater, Band, Rap/Gesang, Klettern und Karate eine authentische Möglichkeit sein, positive Erfahrungen zu sammeln, die zur Stärkung des eigenen Selbstvertrauens führen, den Teamgeist und sozialen Zusammenhalt fördern sowie das Gefühl zu erleben, stolz zu sein auf das, was man tut. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 nehmen an dieser Aktion teil und können sich jetzt schon auf einen spannenden und lehrreichen Schultag freuen. Informationen findet man im Internet zur Aktion:

https://www.null-alkohol-voll-power.de/

Schule fertig – und was dann?

Was kommt nach meinem Schulabschluss? Jedes Jahr stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald Rennerod diese Frage. Die Möglichkeiten nach einem erfolgreichen Berufsreife- oder Sekundarabschluss sind vielfältig. Um Eltern und Schülern der Abschlussklassen mögliche Orientierungshilfen an die Hand zu geben, haben wir auch in diesem Jahr kompetente Ansprechpartner von weiterführenden Schulen und aus der Wirtschaft zu einem Informationsabend in die Aula unserer Schule eingeladen.

Dieser Einladung sind zahlreiche Schüler und Eltern sowie Klassenlehrer gefolgt. Eine ehemalige Schülerin der Schule, die aktuell ihre Ausbildung begonnen hat, berichtete lebhaft und anschaulich von den ersten Wochen als Auszubildende zur Geomatikerin beim Vermessungs- und Katasteramt in Westerburg und gab ihren ehemaligen Mitschülern einen Einblick in ihren nicht ganz alltäglichen Beruf sowie wertvolle Tipps für die Berufswahl und den Berufseinstieg an die Hand.

Herr Riedel von der Firma Zoth gab nicht nur einen Überblick über den Betrieb und dortige Ausbildungsmöglichkeiten, sondern machte auch deutlich, über welche Voraussetzungen ein künftiger Azubi verfügen müsse, um im Unternehmen Fuß fassen zu können. Besonders die Wichtigkeit von sozialen Kompetenzen und sicheren Umgangsformen hob Herr Riedel hervor. Informationen zum Ablauf der Bewerberauswahl, zu wichtigen Schulfächern und Möglichkeiten nach der Ausbildung rundeten den Vortrag ab.

Herr Nückel, der für die Schule zuständige Berufsberater, stellte die besondere Rolle der Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder heraus. Des Weiteren stellte er die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote der Agentur für Arbeit vor. Für Schüler, die nach dem Berufsreife- oder Sekundarabschluss noch weiter die Schule besuchen möchten, gab Herr Winkel von der BBS Westerburg einen Überblick über die verschiedenen Schulformen und mögliche Abschlüsse an seiner Schule. Zum ersten Mal waren Frau Steinmetzger und Herr Holzhäuser von der Fachoberschule Hachenburg zu Gast, die ihr Angebot zum Erreichen der Fachhochschulreife nach dem Sekundarabschluss I vorstellten.

Frau Schäfer (Jobfux der Realschule plus Rennerod) erklärte, welche Unterstützung Schüler der Entlassklassen durch sie direkt erhalten können. Das Projekt Jobfux wird durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Durch dieses breit gefächerte Angebot wurden jedem Schüler, der demnächst die Schule erfolgreich verlässt, mehrere Möglichkeiten kompakt aufgezeigt, wie es für ihn nach der Schulzeit weitergehen kann und worauf dabei besonders Wert gelegt wird. Im Anschluss des Infoabends bestand noch das Angebot für Einzelgespräche mit den Referenten, das rege genutzt wurde.

Betriebserkundung der Kläranlage

Nach dem Wäschewaschen ist die Kleidung wieder sauber, aber was ist mit dem Waschwasser aus der Waschmaschine? Was passiert eigentlich mit dem Abwasser? Dieser und anderen Fragen
gingen wir – die Schüler der Wahlpflichtfachgruppe HuS (Hauswirtschaft und Soziales) im Rahmen der Unterrichtseinheit „Textilkunde & Wäschepflege“ nach.
Unter Leitung unserer Fachlehrerin Frau Schmitter-Groß bereiteten wir einen Fragenkatalog für die Betriebserkundung bei der Verbandsgemeinde Rennerod vor. Im ersten Teil unseres Unterrichtsganges wollten wir mehr über die Verbandsgemeinde (VG) erfahren, die für die Kläranlage verantwortlich ist. Hierzu wurden wir zu Beginn von Herrn Gerrit Müller, dem Bürgermeister der VG Rennerod freundlich begrüßt. Anschließend ging es in das Büro von Dirk Trumm und Stephan Müller, den Werksleitern der Abteilung Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Sie erklärten uns, welche Aufgaben die VG im Allgemeinen hat und wie sie sich schwerpunktmäßig mit der Trinkwasserversorgung und der Entsorgungssicherheit befasst.
Außerdem erfuhren wir, welche Ausbildungsberufe man bei der VG lernen kann. Im Anschluss daran ging es zur Kläranlage. Sie liegt am Holzbach zwischen Rennerod und Waldmühlen. Aus Sicherheitsgründen mussten wir zu Beginn unserer Schultaschen am Eingang abstellen. Dann lernten wir die unterschiedlichen Reinigungsstufen der Kläranlage kennen. Zunächst gelangt das Abwasser in die mechanische Reinigungsstufe, wo mit Hilfe einer
Rechenanlage grobe Inhaltssto ffe wie z.B. Holzstückchen, Plastiktüten, Binden und ähnliches durch einen Rechen heraus gesiebt werden. Herr Reeh erzählte uns in diesem Zusammenhang,
dass sie auch schon einmal eine Zahnprothese herausgefischt hätten. Das zurückbleibende, verschmutzte Wasser wird nun in ein Sandfangbecken eingeleitet, in dem sich ein großer Teil des
Sandes absetzt. Danach läuft das Wasser in ein Vorklärungsbecken, wo sich andere Sto ffe, wie z.B. Essensreste am Boden absetzten.
Das nun zum Teil gesäuberte Wasser wird danach in ein Belebungsbecken geleitet, in das Luft eingeblasen wird. Hier verdauen und zersetzten Bakterien die restlichen Sto ffe. Diese Reinigung wird auch biologische Reinigung genannt. Dieser Teil der Kläranlage riecht etwas würziger. Auch das Nachklärbecken gehört zur biologischen Reinigungsstufe. Hier setzen sich die Bakterien
und noch vorhandene Verunreinigungen als Schlamm ab. Wir erfuhren, dass dieser Klärschlamm als Düngemittel auf Felder ausgefahren wird. Das gereinigte Wasser, dass jetzt wieder ganz klar aussieht, wird in nun wieder in den Holzbach
geleitet. Neben der mechanischen und biologischen Reinigung könnte man noch eine weitere, vierte Reinigungsstufe einbauen, in der Verunreinigungen wie z.B. Mikroplastikpartikel aus Kosmetikoder Pflegeprodukten oder Medikamentenreste, die z.B. über den menschlichen Urin ausgeschieden werden, heraus gefiltert werden könnten. Diese Reinigungsstufe fehlt jedoch
häufig in Kläranlagen. Zum Schluss unseres Rundgangs mussten wir noch unsere Hände sorgfältig desinfizieren. Wir waren für die interessanten und eindrucksvollen Einblicke und die vielen Informationen sehr dankbar und haben einiges dazu gelernt.

Erfolgsmodell „Jobfux“ in der Presse

In der Sonderausgabe der Westerwälder Zeitung wurde ausführlich über Anne Schäfer und ihre Arbeit als Jobfux berichtet. Wir freuen uns, dass sie ihre tolle Arbeit vorstellen konnte und veröffentlichen gerne nochmals den Artikel als pdf- Dokument (Quelle Foto und Artikel: Ausbildungsbeilage Westerwälder Zeitung vom 15.08.2019)

Halteverbot im Schulbereich

Aus gegebenem Anlass weisen wir nochmals darauf hin, dass im Bereich der Kohlaustraße auf beiden Seiten absolutes Halteverbot besteht. Die beiden Parkplätze sind für die Beschäftigten und Besucher der Schule reserviert. Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, nutzen Sie zum Aus- und Einsteigen bitte den Parkstreifen am Tennisplatz. Das Ordnungsamt ist informiert und wird Kontrollen durchführen, um Unfälle zu vermeiden und das An- und Abfahren der Busse zu gewährleisten.

Gute Wünsche zum Schulanfang

Für 80 Grundschulkinder begann am Dienstag ein neuer Lebensabschnitt mit dem ersten Schultag an der Realschule plus Hoher Westerwald. Schon vor den Ferien konnten sich die ehemaligen Grundschüler im Rahmen des Kennenlernnachmittags „beschnuppern“. Ein wenig aufgeregt und von Eltern und Großeltern begleitet, besuchten viele die ökumenische Andacht in der St. Hubertuskirche. Die Geschichte von Noah, der am Ende ein Happy End erlebte, stand im Mittelpunkt der Predigt von Ralf Priebe, der von Gemeindereferentin Eva-Maria Henn unterstützt wurde. Musikalisch wurden anschließend alle Neuankömmlinge in der Aula der neuen Schule vom Schulchor unter der Leitung von Walter Meyer willkommen geheißen. Rektorin Antje Hentrich stellte ihr Schulleitungsteam vor und hatte gute Wünsche in ihrer Schultüte parat, die sie den vier Klassen mit auf den Weg gab. Nachdem die neuen Schülerinnen und Schüler in ihre Klassenräume gehen durften, lud der Schulelternbeirat und Förderverein der Realschule plus noch zum gemütlichen Austausch im Elterncafé ein.

Die „Neuen“ an unserer Schule

Zu Beginn des Schuljahres konnten wir unsere neuen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Schulversammlung willkommen heißen. Wir wünschen allen einen guten Start.

Janina Müller (FSJ), Patrick Pegorer-Sfes (LAA), Theresa Zeiler, Niklas Wörsdörfer, Konrad Heuser und Louisa Göbel (LAA)

Start ins neue Schuljahr – Elternbrief

Die Schule beginnt für die Klassen 6 – 10 am Montag, 12. August. Für die Klassenstufe 5 beginnt die Schule am Dienstag, 13. August mit dem Einschulungsgottesdienst in der St. Hubertuskirche (10.00 Uhr) und der anschließenden Einschulungsfeier in der Aula (10.30 Uhr). In der ersten Schulwoche fällt aus organisatorischen Gründen der Nachmittagsunterricht aus.

Wir wünschen allen 541 Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Kollegium und allen Mitarbeiter/innen einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr.

Im folgenden Elternbrief, der Ihren Kindern auch durch die Klassenleiter/innen ausgeteilt wird, erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum neuen Schuljahr:

Infektionsschutzgesetz

In öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Kindergärten und Schulen gelten besondere Vorschriften im Bereich des Infektionsschutzes.

Alle Sorgeberechtigten der Schülerinnen und Schüler sind daher verpflichtet, die Belehrung zum Infektionsschutz zur Kenntnis zu nehmen. Bitte lesen Sie sich das hier als pdf- Datei hinterlegte Merkblatt aufmerksam durch (per Mausklick öffnen): 

Infektionsschutzgesetz