Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Berufsorientierung an der Realschule plus Hoher Westerwald Rennerod aus. Nachdem im vergangenen Jahr bereits der traditionelle „Tag der Betriebe“ sowie die Ausbildungsbörse ausfallen mussten und diese in der gewohnten Form auch dieses Jahr nicht stattfinden können, hat sich die Schule ein digitales Alternativprogramm einfallen lassen.

Gemeinsam mit zehn Betrieben aus der Region betritt die Schule vom 10. bis 12. Mai Neuland und richtet erstmalig digitale Berufsorientierungs-Workshops aus. Die Unternehmen stellen in Live-Videokonferenzen ihr Ausbildungsangebot, ihren Betrieb und ihre Branche vor. Ein direkter Austausch zwischen den Präsentierenden und den Teilnehmenden ist dabei immer möglich. Die Jugendlichen können so unmittelbar mit den Ausbildungsverantwortlichen der Unternehmen in Kontakt kommen und alles Fragen zu Ausbildung und Beruf stellen. Die Unternehmen haben wiederum die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende oder Praktikant*innen schon vorab kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler meldeten sich im Vorhinein für die Workshops ihrer Wahl an.

Begleitet werden die Digitalen Berufsorientierungstage von einer Ausbildungsbörse auf der Homepage der Schule, wo sich neben den zehn Workshop-Betrieben weitere Unternehmen mit ihrem Ausbildungsangebot präsentieren.

Die Realschule plus Hoher Westerwald und Jobfux* Anne Schäfer freuen sich, ihren Schülerinnen und Schülern dieses Angebot machen zu können und in den teilnehmenden Unternehmen engagierte Mitstreiter für eine gelingende Berufsorientierung zu haben, besonders wenn die Zeiten Flexibilität und Innovation erfordern.

* Das Projekt Jobfux wird durch den Europäischen Sozialfonds und die Landesregierung Rheinland-Pfalz gefördert.