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BO – Woche und Ausbildungsbörse im Mai

Vom 7. bis 9. Mai 2018 findet an der Realschule plus Hoher Westerwald Rennerod erneut die Berufsorientierungswoche statt. An diesen Tagen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über verschiedene Wege in Ausbildung und Beruf zu informieren und sich in diversen Arbeitsfeldern zu erproben.

Für die Klassen 8 im Berufsreifezweig und die Klassen 9 im Sekundarzweig werden Bewerbertrainings durchgeführt, die sich mit der schriftlichen Bewerbung und dem richtigen Auftreten beim Vorstellungsgespräch ebenso befassen wie mit Einstellungstests und einem Knigge-Training. Hierfür wird die Schule durch die Nassauische Sparkasse, die Westerwald Bank, die Firma Vecoplan und die Barmer GEK tatkräftig unterstützt. Zudem besteht die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsbilder durch die Fotografin Simone Reichelt erstellen zu lassen.  

Ein weiterer Bestandteil der Berufsorientierungswoche ist die schulinterne Ausbildungsbörse am 7. Mai (17.00 Uhr – 19.00 Uhr)  für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. 28 Aussteller haben ihr Kommen zugesagt. Es werden sowohl verschiedene Betriebe aus der Region als auch Hochschulen und Fachschulen sowie Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer erwartet. Hier können erste Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebern geknüpft werden. Ein besonderes Highlight stellt jedes Jahr der Tag der Betriebe dar. In diesem Jahr präsentieren sich 28 Betriebe aus verschiedenen Branchen den Schülerinnen und Schülern in praxisnahen Workshops. Jede/r Schüler/in besucht vier Workshops und hat so die Chance, in verschiedene Berufe reinzuschnuppern. Es wird unter vielem anderen gebacken, geschweißt, programmiert und frisiert. So wird Berufsorientierung spannend und spielerisch erlebbar.

Die Planung der Berufsorientierungswoche liegt in den Händen von Konrektorin Sika Michel und Jobfux Anne Riebel. Das Projekt Jobfux wird gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Auf den Spuren von Papageno – Opernfahrt nach Dortmund

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Musiktheater“ begaben sich 37 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer in die große Welt der Oper. Musiklehrer Dominic Schmitt hatte hier die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt, die im Opernhaus von Dortmund aufgeführt und von Stefan Huber und José Luna in einem familienfreundlichen Gewand inszeniert wurde.

Begeistert tauchte man in die Welt von Papageno ein und erlebte eine Vorstellung, die durch die Welt der Comic- und Zeichentricksparte beeinflusst war. José Luna, der für die Ausstattung der Dortmunder Fassung zuständig ist, wurde dabei von der Ästhetik Walt Disneys inspiriert, welcher  in seinen  Zeichentrickfilmen ebenfalls eine bunte Fantasiewelt behauptet, in der Gut und Böse eindeutig verteilt sind. „Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion ist ein kleines Kunstwerk“, so die Ruhr Nachrichten, „Und die Kulissen sind Märchenschlösser – noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land.“ Die Organisation der Studienfahrt lag in den Händen von Musiklehrer Dominic Schmitt.

40 Jahre Hirschegg- Fahrt der Klassenstufe 7

Sonniges Wetter und eisige Temperaturen waren in diesem Jahr der Wegbegleiter der fast 80 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald, auf ihrer Klassenfahrt ins Kleinwalsertal. Seit 40 Jahren fahren nun schon junge Menschen aus der Region Rennerod nach Hirschegg, um dort gemeinsam das Skifahren zu erlernen oder zu verfeinern. Vor allem steht aber das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß im Vordergrund der Klassenfahrt, die im 7. Schuljahr für die beiden Schulzweige angeboten wird. Mit dabei ist immer ein Lehrerteam rund um den Organisationsleiter Dominic Schmitt, welches von engagierten Skilehrern und der Küchencrew ergänzt wird. Strahlende Gesichter zeugten am Ende von den Lernerfolgen und vor allem vom Spaß am gemeinsamen Erlebnis. Die Unterkunft der Renneroder liegt nämlich fernab von Handynetzen und so muss der Alltag ganz ohne das sonst so übliche Internet und Smartphone bewältigt werden. Am Abend trifft man sich dann zu Spielrunden im Gemeinschaftsraum.  Die Erinnerungen und Erlebnisse an die Hirschegg- Fahrt verbinden unzählige Generationen von aktiven und ehemaligen Schülern, darunter viele Eltern, die alle im Kleinwalsertal zu Gast waren und später noch davon berichten, was sie auf der Piste und mit ihren Mitschülern erleben durften.

 

 

„Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“

Theater „Weimarer Kulturexpress“ an der RS+ Hoher Westerwald

Jugendmedienschutz ist an der Realschule plus Hoher Westerwald ein fester Bestandteil im Schulleben. In jedem Schuljahr werden für alle Klassenstufen verschiedene Projekte angeboten, um die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien zu unterstützen und auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.

Für die Klassen 7 und 8 stand in diesem Jahr das Theaterstück „Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“ auf dem Programm. Die beiden Schauspielerinnen des Weimarer Kulturexpresses nahmen die Schülerinnen und Schüler mit auf die Reise in den Schulalltag. Sie zeigten, wie schnell man ein Mobbingopfer werden kann und dass man durch die sozialen Netzwerke auch nach der Schule keine Ruhe findet. An jedem neuen Tag wurde das Opfer mit neuen Gemeinheiten konfrontiert und das hatte schlimme Auswirkungen.

Im Anschluss an das Theaterstück fand eine Gesprächsrunde zum Thema statt und auch hier hatten die Schülerinnen und Schüler einiges zu berichten. Was kann man tun, wenn man ein Opfer von Mobbing wird? Wie kann man einem Opfer oder dem Täter helfen? Auch nach der Veranstaltung waren die beiden Schauspielerinnen für die Jugendlichen da und beantworteten ihre Fragen.

Finanziell unterstützt wurde dieses Projekt vom Förderverein der RS+ Hoher Westerwald. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Jugendmedienschutz aus Sicht eines Anwalts

Bereits zum dritten Mal folgte Rechtsanwalt Thomas Gfrörer,  der in der Anwaltskanzlei Quirmach & Partner Montabaur als Rechtsanwalt tätig ist, einer Einladung der beiden Jugendmedienschutzberaterinnen Antje Hentrich und Bettina Wisser und zog die Jugendlichen und Erwachsenen mit seinem Vortag  in seinen Bann. Er referierte auf beeindruckende Art und Weise über Themen des Jugendmedienschutzes.

Anschaulich, die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 fesselnd und in den Vortag mit einbindend, führte er ihnen aus seiner Erfahrungswelt Beispiele vor Augen, die mittlerweile leider alltäglich sind: Technisch möglich, aber rechtlich verboten. Sehr anschaulich zeigte er anhand eines Videoclips, wie aus einem privaten Mitschnitt ein im Internet verbreitetes Video ohne Einverständnis des Besitzers wurde. Und schon waren die Schüler gefesselt und erfuhren Interessantes und Wichtiges zu Cybermobbing, Verstöße gegen das Persönlichkeits- und Urheberrecht, Beleidigungen, Verleumdungen. Der Gebrauch von Smartphones, WhatsApp, Facebook & Co gehört zu unserem Leben dazu.  Neue Apps laden die Jugendlichen beispielsweise dazu ein, Bilder oder Videos von sich und anderen zu erstellen, zu entstellen und diese dann im Netz zu veröffentlichen. Welchen persönlichen Schaden die Betroffenen davontragen und welche rechtlichen Konsequenzen von hohen Geldstrafen bis hin zum Freiheitsentzug auf die Täter warten, zeigte Thomas Gfrörer den Schülern sehr deutlich. So erfuhren die Jugendlichen z. B., dass auch jemand, der nur zusieht, wie ein Video verbreitet wird, der Beihilfe angeklagt werden kann. Ebenso widerlegte er den Satz, dass Eltern für ihre Kinder haften und zeigte so den Jugendlichen nochmals ihre unbedingte Verantwortung beim Umgang mit neuen Medien auf. Mit seinem Vortrag stieß der Anwalt auf reges Interesse und ging auf die Fragen der Jugendlichen sehr genau ein. Für sein großes Engagement bedankte sich Antje Hentrich herzlich im Namen der Schulleitung.

 

FSJ an der Realschule plus

Wir bieten auch für das kommende Schuljahr 2018/19 wieder die Möglichkeit an, an unserer Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rahmen der Ganztagsschule zu absolvieren. Hierzu ist einer von zwei FSJ- Plätzen noch zu vergeben.

 Einsatzmöglichkeiten sind u.a.:

  • Begleitung und Unterstützung im Unterricht
  • Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe
  • Eigene Angebote im Rahmen der Ganztagsschule
  • Begleitung der Aufsichten
  • Mitarbeit in der Verwaltung
  • Durchführung eines eigenen Projektes…

Das FSJ wird zudem als Praxisteil zur Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt.

Träger ist das Land Rheinland Pfalz. Bewerbungen werden über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz unter:  www.fsj-ganztagsschule.de entgegen genommen. Natürlich erteilen wir Interessenten (ab 18 Jahre) auch im persönlichen Gespräch Auskunft.

Kostümprämierung der SV

Wie schon im vergangenen Jahr wurde von der Schülervertretung der Kostümwettbewerb am Schwerdonnerstag durchgeführt. Viele Schülerinnen und Schüler, sowie einige Lehrerinnen und Lehrer kamen kostümiert in die Schule und trafen sich zum Ende der sechsten Stunde in der Aula. Begrüßt wurden sie vom SV- Team, Herr Garth hielt eine kleine Büttenrede und dann wurden die Gewinner des Wettbewerbs auf der Bühne mit einem kleinen Präsent und einem fröhlichen „Rennerod Helau“ prämiert.

Anmeldetermine für neue Klasse 5

Das Schuljahr 2018/19 scheint noch in weiter Ferne zu liegen, doch für die Eltern und Schüler der vierten Klassen steht schon im Februar die Entscheidung zur Anmeldung an einer weiterführenden Schule an. Die kooperative Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod bietet hierzu ab der Klassenstufe 5 eine gemeinsame Orientierungsstufe an, in der alle Schülerinnen und Schüler in zwei Schuljahren gemeinsam unterrichtet werden, um dann nach der Klasse 6 die Empfehlung für die abschlussbezogenen Schulzweige mit dem Ziel der Berufsreife oder des Qualifizierten Sekundarabschlusses I zu erlangen oder ab Klasse 7 ein Gymnasium zu besuchen.

Nach der Anmeldung werden die zukünftigen Fünftklässler schon vor den Sommerferien in die Schule eingeladen und lernen dort im Rahmen eines Kennenlernnachmittags ihre neue Klasse und ihre Mitschüler kennen. Nach der Einschulung finden dann im August im Pfadfinderheim Westernohe die Orientierungstage statt. Hier arbeiten die neuen Klassenlehrer und Lehrerinnen gemeinsam mit den Erlebnispädagogen der Schule auf der Grundlage des sozialen Trainings mit ihren Klassen, bevor dann alle gestärkt in das Schulleben starten. Für alle Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen der freiwillig verpflichtenden Ganztagsschule das Nachmittagsangebot zu nutzen. Neben dem Essen in der Mensa stehen hier abwechslungsreiche Arbeitsgemeinschaften, Förderprogramme und betreute Lernzeiten auf dem Stundenplan.  

Die Anmeldungen für neue Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassenstufe 5 erfolgen vom 14. Februar 2018 bis zum 23. Februar 2018 im Zeitraum von jeweils 8.00 – 13.00 Uhr. Zusätzlich können die Sorgeberchtigten am Freitag, den 16. Februar Ihr Kind nachmittags von 16.00 – 18.00 Uhr im Sekretariat anmelden. 

(Mitzubringen sind: Geburtsurkunde, Halbjahreszeugnis der Klasse 4, Anmeldeformular der Grundschule und ggf. Sorgerechtsbescheid)

Berliner YouTube-Star $ick klärt über Drogen auf

Suchtprävention hat an der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod einen hohen Stellenwert. Das Ziel der Schule ist es, ihre Schulabgänger als selbstbewusste, starke und gesunde Persönlichkeiten ins Leben zu entlassen. Dazu gehört auch, sich mit den Themen Alkohol, Rauchen und illegale Drogen auseinanderzusetzen und deren Auswirkungen zu verstehen. In diesem Rahmen erwartete die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse im Berufsreifezweig und der 9. und 10. Klassen der Sekundarstufe jetzt ein besonderes Highlight: Der erfolgreiche Autor („Shore, Stein, Papier“), YouTuber und Grimme-Preis-Träger $ick kam zu einem exklusiven Vortrag an die Schule.  Sonst in den Großstädten der Republik auf Lesetour, war er nun extra von Berlin nach Rennerod gereist, um mit den Jugendlichen zu sprechen.
Schonungslos offen, in authentischer Sprache und mit bemerkenswert genauem Erinnerungsvermögen schilderte $ick seinen Weg in die Drogensucht, 25 Jahre zwischen Heroin, Kokain und Haft und letztendlich seinem Weg in ein „sauberes“ Leben.
Mit 13 Jahren zieht $ick mit seiner Mutter zum Stiefvater nach Hannover. Dieser sieht in ihm nur ein unerwünschtes Anhängsel und teilt es ihm auch so mit. Statt über seine Gefühle zu sprechen, lenkt sich $ick zunächst mit Kiffen, dann mit Heroin ab. Weitere Drogen, insbesondere Kokain, kommen mit den Jahren dazu, Haft, Therapien und Rückfälle wechseln sich ab. Seine Tochter und das Angebot, seine Geschichte für ein breiteres Publikum öffentlich zu machen, geben ihm die nötige Perspektive, um clean zu werden.

Die Jugendlichen hörten gebannt zu. Die Betroffenheit an vielen Stellen der Geschichte war spürbar. Nach dem Vortrag nutzten sie dann auch rege die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die von $ick sehr ehrlich beantwortet wurden. Den Jugendlichen vermittelte er: Gebt euren Gefühlen Raum, sprecht darüber, versucht nicht, sie zu betäuben!
Nach einem langanhaltenden Applaus nutzten noch viele Schülerinnen und Schüler die Chance, mit $ick persönlich zu sprechen oder Fotos mit ihm zu machen, bevor alle beeindruckt und auch nachdenklich in den Unterricht zurückkehrten.  Am Ende bedankte sich Rektorin Antje Hentrich bei den beiden Organisatorinnen Anne Riebel und Stephanie Jung, sowie bei $ick für die eindrucksvolle Veranstaltung. 

 

 

Die ganze Schule feierte Weihnachten

Wie in jedem Schuljahr trafen sich am vorletzten Schultag alle Schülerinnen und Schüler, sowie das Kollegium in der Aula zur traditionellen Weihnachtsfeier. Die Chöre (Leitung Herr Meyer), die neue Flöten- AG (Frau Fehlinger) und die neu formatierte Schulband (Herr Schmitt) zeigten ihr Können. Zudem wurden Ehrungen (Knobeln im Advent, Vorlesewettbewerb, Sportabzeichen) vorgenommen und gelungene Videoprojekte (Herr Willerscheid, Frau Eidner- Sistig) vorgestellt. Im Anschluss daran fand der Weihnachtsmarkt mit allerlei Leckereien und selbst hergestellten Artikeln statt. Schon die ganze Woche über hatte die SV alle Klassen in die” Foto- Box” eingeladen, um witzige Klassenfotos zu schießen. Viel Spaß beim Anschauen der Bilder: