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Rennerod unterwegs in Europa

Europäisches Denken spielt auch in der Realschule plus Hoher Westerwald eine wichtige Rolle. Der Klassiker der Schulfahrten ist die Skiklassenfahrt nach Hirschegg (Österreich). Zudem findet jährlich der Schüleraustausch mit Ancy-le-Franc im Burgund statt. Die Partnerschaft mit dem Collège La Chenevière des Arbres besteht seit 2002 und hat über all die Jahre dazu beigetragen, dass neue Kontakte geknüpft und bestehende Freundschaften vertieft werden konnten. England spielte in diesem Schuljahr eine ganz besondere Rolle in der politischen Situation. Der ursprüngliche Brexittermin im April 2018 fiel mitten in die Zeit der Englandfahrt unserer Klassenstufe acht. Die Teilnehmer der Studienfahrt waren wieder in den englischen Küstenstädten Hastings und Eastburn untergebracht und konnten am Ende ohne Brexitwirren auch die Hauptstadt London im Rahmen ihres Aufenthaltes erkunden.

Energetische Sanierung schreitet voran

Seit Ostern hat sich schon einiges in unserer Schule getan. Die erste Phase der Sanierung von Decken und Beleuchtungsanlagen ist fast beendet und der Bürotrakt wurde in diesem Bauabschnitt umgebaut. So können ab der nächsten Woche Mittwoch wieder alle Toilettenanlagen auf beiden Schulhöfen benutzt werden und die Klassen in ihre neu gestalteten Klassenräume umziehen. Im Sommer beginnt dann der zweite Abschnitt der Bauphase. Ein großes Lob gilt der Verbandsgemeinde für die Bereitstellung der Gelder und die gute Planung, den Handwerkern, die sehr schnell, sauber und leise arbeiteten, so dass der Unterricht nicht gestört wurde.

FÜR EINE SAUBERE LERNUMGEBUNG

Der Hofdienst wird zukünftig nach Absprache mit der SV nach Beendigung der Pause die Toiletten kontrollieren und ggf. unnötigen Müll beseitigen. Damit die Klassenräume in bestem Zustand sind, müssen alle mithelfen, die Wände nicht zu beschmutzen, Tische nicht an die frisch gestrichenen Wände zu schieben und so für eine schöne Lernathmosphäre zu sorgen. Hier bitten wir auch die Sorgeberechtigten um Mithilfe und um das nötige Gespräch mit ihren Kindern.

Können Eier fliegen?

Fächerübergreifend beschäftigte sich die Klasse 5.3 mit dem Thema “ Bionik“. In Versuchen wurde erforscht, warum der Wasserläufer auf dem Wasser laufen kann. Außerdem hielten die Schülerinnen und Schüler Vorträge zu verschiedenen technischen Anwendungen, die ihre Vorbilder in der Natur haben, so z.B. der Klettverschluss und der Lotus-Effekt. Anschließend wurde zur Förderung der Sozialkompetenz in Gruppen selbst getüftelt und gebaut: Aus Papier entstanden Flieger und Türme. Zum Schluss sollten die Kinder, passend zu Ostern,  ein rohes Ei aus der zweiten Etage in die Aula fallen lassen, ohne dass es kapputt ging. Dafür hatten sie nur wenige Alltagsmaterialien zur Verfügung. Mit großem Eifer wurden Ideen entwickelt, verfeinert oder verworfen. So gelang es zwei Gruppen das Ei unbeschadet fallen zu lassen. Spaß gemacht hat es aber allen.

Hirschegg 2019

Auch in diesem Jahr fuhr die Jahrgangstufe 7 der Realschule Plus Hoher Westerwald in zwei Touren nach Hirschegg ins Kleinwalsertal. Nach entspannten Nachtfahrten kamen 83 Kinder und 18 Erwachsene gut gelaunt am Heuberghaus in Hirschegg an. Wie auch in den vorherigen Jahren erfolgte direkt am ersten Tag die Skiausleihe, die mit einem langen Spaziergang und einer ersten aufregenden Sesselliftfahrt verbunden war.

Mit viel Vorfreude gingen die Schülerinnen und Schüler in den ersten Skitag und lernten mit Spaß und Ehrgeiz die ersten Schwünge im Neuschnee. Bereits am zweiten Skitag konnten alle Neu-Skifahrer bereits Liftfahren und die Skikurse machten mächtig Fortschritte.

Das Abendprogramm trug in dieser Woche maßgeblich dazu bei, dass die Klassen und ihre Klassenlehrer sich noch besser kennenlernen konnten. Eine Nachtwanderung im Mondschein zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Kleinwalsertals rundete die gemeinsamen Abende ab. Wie auch in den vergangenen Jahren erfolgte am letzten Skitag ein Abschlussrennen, welches jeder Teilnehmer mit Bravur absolvierte und zeigte dadurch einmal mehr, welchen Lernzuwachs unsere 83 Skifahrerinnen und Skifahrer in Laufe der Woche erlangten .

Musik im Altenpflegeheim

Seit einigen Jahren sind die Schülerinnen und Schüler der Chor- AG der Klassenstufe 5 (Leitung Walter Meyer) an einem Vormittag zu Gast im Altenpflegeheim Dickmann in Rennerod. 35 Schülerinnen und Schüler sangen ein buntes Chorprogramm und begrüßten die Bewohner des benachbarten Pflegeheimes mit dem Kanon „Wir singen jeden Morgen früh“. Mit fröhlichen und modernen Liedern (u.a. Shalalala, Pommesbuden- Polonaise…) sorgten sie für gute Laune unter den Zuhörern. Zur Unterstützung kam auch die Klasse 5.4 mit zum Morgenkonzert und rundete den gelungenen Auftritt mit ihren Boowhakers ab. Schwester Regina Wiederstein dankte den jungen Musiktalenten und ihrem Chorleiter herzlich für die Abwechslung im Alltag des Altenpflegeheimes.

Raumänderungen

Aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten im Schulgebäude, werden zeitweise Klassen und Kurse in andere Räume umziehen. Wir bitten um Beachtung der Hinweise, die hier immer aktuell eingestellt werden:

5.1 ( R031) –> ab Fr, 5.4.: R204

5.2 ( R030) –> ab Fr. 5.4. R205

9.2B (024) –> ab Mo, 8.4. R023

Die Bibliothek, der Raum 116 und der Raum 028 sind vorläufig geschlossen.

GTS: Ab Montag, 8.4. werden folgende Lernzeiten und ggf. die AG Angebote hier stattfinden:

LZ 5.1/5.2 (R031) –> R126

LZ 6.1/6.2 ( R030) –> R127

LZ 8/9 (R 024) –> R022

SCHULHOF

Hof 1 ist im oberen Teil gesperrt. Die Schülerinnen und Schüler benutzen den unteren Teil des Schulhofes, die Toiletten können weiterhin genutzt werden.

Eine Woche im Zeichen der Berufsorientierung

Wie bewerbe ich mich richtig? Welche Berufe oder weiterführende Schulen gibt es in der Region Rennerod und was will ich eigentlich später einmal werden? Diese und viele weitere Fragen waren Thema einer intensiven Berufsorientierungswoche an der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod. Jobfux Anne Schäfer hatte hierzu das komplette Netzwerk von Ausbildungsbetrieben, Institutionen und Schulen eingeladen und konnte sich am Ende über die große positive Resonanz von allen Seiten freuen.

Neben dem traditionellen Tag der Betriebe fand wieder die Berufsinformationsbörse am Vorabend in der Aula und an zwei Tagen ein Bewerbertraining statt. Die Schülerinnen und Schüler der Vorentlassklassen wurden unter Regie der Westerwald Bank und Nassauischen Sparkasse intensiv zum Thema „Bewerbung“ geschult. Sie erfuhren aus erster Hand, welche Punkte in einem Bewerbungsverfahren aus Sicht der Arbeitgeber besondere Beachtung finden, wie Anstellungstest in einem Assessment Center ablaufen oder welche persönlichen Fähigkeiten im Rahmen einer erfolgreichen Bewerbung zu einem guten Bewerbungsschreiben gehören. In einem weiteren Trainingsmodul unter der Obhut der Firmen Zoth, Aldi und der Barmer GEK wurden die Schüler im Führen eines Anstellungsgespräches geschult  oder mit den wichtigsten Kniggeregeln vertraut gemacht. Rektorin Antje Hentrich und Konrektorin Sika Michel, die für einen Teil der Organisation verantwortlich zeichnet, durften gemeinsam mit Anne Schäfer 29 Firmen und Institutionen im Rahmen der Berufswahlmesse willkommen heißen. Dieser Abend in der Aula der Realschule plus bietet vor allem auch den Eltern die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Kindern die Vielzahl der Berufe kennen zu lernen. Auch die Betriebe kommen immer wieder gerne nach Rennerod und lobten vor allem die persönliche Atmosphäre vor Ort, die am Ende beiden Seiten Erfolg bringt. In diesem Jahr waren neben den zahlreichen Betrieben aus dem Umland unter anderem auch die Universität Koblenz- Landau, die Bundeswehr, die Krankenpflegeschule Weilburg oder auch die Berufsbildende Schule Westerburg zu Gast, um die Möglichkeiten der weiterführenden Schulen und die unzähligen Ausbildungsberufe für die Abschlussklassen aufzuzeigen, die sich gegenwärtig nach dem Schulabschluss in Rennerod anbieten. Die „Kür“ der Berufsorientierungswoche ist seit Jahren der „Tag der Betriebe“. An diesem Tag verwandelt sich die Schule in einen riesigen Themenpark rund um die Arbeitswelt. Über 250 individuelle Stundenpläne mit je vier Workshopelementen wurden hierzu von Jobfux Anne Schäfer ausgearbeitet, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den unterschiedlichsten Bereichen Praxisluft schnuppern konnten. Dass man aus Stoffservietten „Seerosen“ oder „Knospen“ falten kann, zeigte versiert Marvin Kölzer vom Wildpark Hotel aus Bad Marienberg. Die ehemaligen Renneroder Schülerinnen Iesha Scott und Sarai Mankiewicz führten die Workshopteilnehmer in die Glasmalerei ein und weckten Interesse für die schulische Ausbildung an der Glasfachschule in Hadamar. Viele Firmen nehmen seit Jahren an diesem einmaligen Schnuppertag in Rennerod teil und bringen ihre Azubis mit, die oft aus den Reihen der Realschule plus stammen und über die Berufsorientierungswoche oder den Tag der Betriebe ein Praktikum und letztendlich auch ihre Ausbildungsstelle gefunden haben. Abgerundet wurde die Woche durch den Girl´s Day und Boy´s Day, an dem in diesem Jahr fast alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 einen Tag lang Berufspraxis sammeln durften. Am Ende dankte auch Verbandsgemeindebürgermeister Gerrit Müller den Organisatoren und den unzähligen Betrieben und Schulen für die Durchführung dieser Woche im Zeichen der Berufsfindung, die ein wichtiger Baustein im Schulprofil der Realschule plus Hoher Westerwald darstellt.  

Das Projekt Jobfux wird vom Europäsischen Sozialfonds und der Landesregierung Rheinland- Pfalz gefördert.

Berufsorientierungswoche – Fotoimpressionen

Diese Woche steht voll und ganz im Zeichen der Berufsorientierung. Neben externen Referenten und Kooperationspartner der Realschule plus Hoher Westerwald, fand die Berufsbörse und der Tag der Betriebe statt. Beide Veranstaltungen waren aus Sicht der Firmen, Schulen und vor allem auch der Schülerinnen und Schüler ein voller Erfolg. Hier einige Fotoimpressionen.

Smartphone, Internet und die Gefahren – Rechtsanwalt informiert Schüler

Als feste Institution unserer Schule können wir Herrn Rechtsanwalt Thomas Gfrörer aus Hachenburg bezeichnen, der uns seit 2015 jedes Jahr besucht. Er referierte wieder auf beeindruckende Art und Weise über Themen des Jugendmedienschutzes.

Anschaulich, die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 fesselnd und in den Vortag mit einbindend, führte er ihnen aus seiner Erfahrungswelt Beispiele vor Augen, die mittlerweile leider alltäglich sind: technisch möglich, aber rechtlich verboten. Der Gebrauch von Smartphones, WhatsApp, Facebook & Co gehört zu unserem Leben dazu. Cybermobbing, Verstöße gegen das Persönlichkeits- und Urheberrecht, Beleidigungen und Verleumdungen damit leider auch. Neue Apps laden die Jugendlichen beispielsweise dazu ein, Bilder oder Videos von sich und anderen zu erstellen, zu entstellen und diese dann im Netz zu veröffentlichen. Welchen persönlichen Schaden die Betroffenen davontragen und welche rechtlichen Konsequenzen mit hohen Geldstrafen bis hin zum Freiheitsentzug auf die Täter warten, zeigte Thomas Gfrörer den Schülern sehr deutlich. Dabei stieß er auf reges Interesse und ging auf die Fragen der Jugendlichen sehr genau ein.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Thomas Gfrörer für dieses große Engagement, Jugendliche im Umgang mit den neuen Medien aufzuklären.