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Tag des offenen Unterrichts 2019

Am Samstag, 23. November öffnet die Realschule plus in Rennerod die Klassentüren für alle Grundschülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 und deren Sorgeberechtigte.  So können die Gäste  am „Tag des offenen Unterrichts“ einen vielfältigen Einblick in die Arbeit der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod gewinnen und vor allen Dingen auch neue Fächer wie Erdkunde, Naturwissenschaften, die Wahlpflichtfächer und Fremdsprachen (Englisch und Französisch) besuchen. Ebenso steht die Schulleitung, der Schulelternbeirat und Förderverein bei Kaffe und Kuchen in der Aula zum Gespräch zur Verfügung.

Für Gäste ist die Schule von 9.30 Uhr  bis 12.30 Uhr geöffnet. Die Grundschüler der Verbandsgemeinde Rennerod erhalten durch die Klassenlehrer/innen eine eigene Einladung mit genauem Zeitplan:

Unsere Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag Unterricht (1. – 6. Stunde) – es gilt ein Sonderfahrplan:

Ein Schultag voller Power

Suchtprävention auf die andere Art – das erlebten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Realschule plus Hoher Westerwald, als die Voll Power-Schultour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für einen Tag an der Schule zu Gast war.

Ziel des Tages war es, den Jugendlichen zu zeigen, dass man auch ganz ohne Alkohol Spaß haben und Grenzen im positiven Sinne überschreiten kann.  Hierfür brachte die Voll Power-Schultour professionelle Coaches und Trainer mit, mit denen die Jugendlichen in Workshops aus den Bereichen Breakdance und HipHop, Theater, Gesang und Rap, Band und Parkour viel Neues ausprobieren konnten. Ergänzt wurden die Angebote der BZgA durch zwei von der Schule organisierte Workshops aus den Bereichen Klettern und Karate, ebenfalls durchgeführt von professionellen Trainern. In den Pausen konnten alle Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Alkohol und dessen Wirkung im Alkoholquiz testen und leckere alkoholfreie Cocktails trinken, die von Reiner Kuhmann von der Suchtpräventionsstelle beim Diakonischen Werk Westerburg in Zusammenarbeit mit den Schülerscouts der Realschule plus Hoher Westerwald gemixt wurden.

Die Voll Power-Schultour ist Teil der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA. Die Realschule plus Hoher Westerwald wurde in diesem Schuljahr als eine von bundesweit 20 Schulen als Teilnehmer ausgewählt, weil sie das Thema Alkoholprävention bereits seit langem in einem jährlich wechselnden Programm mit den Schülerinnen und Schülern umsetzt.

Die Voll Power-Schultour richtet sich gezielt an 12- bis 16-Jährige, um zu einem kritisch distanzierten Alkoholkonsum anzuregen. Der Verzicht auf Alkohol wird als Gewinn für die eigene Lebensqualität kommuniziert. Mithilfe der Lebenskompetenzförderung werden selbstbestimmtes Handeln und eine positive Persönlichkeitsentwicklung gefördert und unterstützt, um damit die Entstehung von kritischen Konsummustern und Suchtverhalten zu verhindern. In der Maßnahme werden durch Mittel der Erlebnispädagogik Alternativen zum Alkoholkonsum aufgezeigt und eingeübt. Erklärtes Ziel ist es, einen verantwortungsvollen und situationsangemessenen Umgang mit Alkohol in den späteren Lebensjahren zu fördern.

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald waren mit großer Motivation und viel Spaß bei den Workshops dabei. So konnten am Ende des Schultages alle Bandmitglieder, auch ohne musikalische Vorerfahrung, ein gemeinsames Stück spielen. Die Theaterschauspieler hatten eigene improvisierte Stücke eingeprobt, die Tänzer eine gemeinsame Choreografie erstellt, mithilfe eines selbst konstruierten Seilparcours war von den Kletterern die Aula überquert und bei den Parkoursläufern der ein oder andere Salto geschlagen worden. Die Rapper hatten eigene, teils sehr persönliche Texte verfasst und die Karatekämpfer konnten nicht nur auf Japanisch zählen, sondern auch Schritte und Tritte zur Selbstverteidigung ausführen. Bei der filmischen Präsentation am Ende wurden alle Workshops mit viel Jubel und Applaus bedacht und die Jugendlichen gingen voller neuer Erfahrungen und Fähigkeiten nach Hause.

Fussballer feiern Erfolg

Unsere drei Fußballteams waren in den letzten Wochen mehrfach im Einsatz. So konnten sich die „älteren Jungs“ der Wettkampfklasse III mit ihrem Trainer Michael Krimmer erfolgreich mit einem Sieg in Selters für die dritte Wettkampfrunde qualifizieren.

Unter dem Motto „Dabeisein ist alles“ sammelten das Mädchenteam und die Nachwuchskicker der Klassenstufe 5/6 viel Wettkampferfahrung und schieden in der ersten Runde leider aus.

Vorhinweis: Voll Power – Schultour

Am Mittwoch, den 30.10.19 von 7.45-12.50 Uhr ist die Voll Power-Schultour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an unserer Schule zu Gast. Die Voll Power-Schultour ist Teil der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA. Unsere Schule wurde ausgewählt, weil sie das Thema Alkoholprävention bereits unter substanz- und wissensspezifischen Aspekten mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt hat. Die Voll Power-Schultour richtet sich gezielt an 12- bis 16-Jährige, um zu einem kritisch distanzierten Alkoholkonsum anzuregen. Der Verzicht auf Alkohol wird als Gewinn für die eigene Lebensqualität kommuniziert. Die Maßnahme vermittelt, dass Spaß haben auch ohne Alkohol möglich ist. Die intensiven Erlebnisse, die in den verschiedenen Voll Power-Workshops vermittelt werden, können den Wunsch nach Grenzüberschreitung ebenfalls erfüllen. Unter besonderer Einbeziehung der Lebenswelten der Jugendlichen wird die Voll Power-Schultour in den Bereichen Urbaner Tanz (Breakdance/HipHop), Parkour, Theater, Band, Rap/Gesang, Klettern und Karate eine authentische Möglichkeit sein, positive Erfahrungen zu sammeln, die zur Stärkung des eigenen Selbstvertrauens führen, den Teamgeist und sozialen Zusammenhalt fördern sowie das Gefühl zu erleben, stolz zu sein auf das, was man tut. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 nehmen an dieser Aktion teil und können sich jetzt schon auf einen spannenden und lehrreichen Schultag freuen. Informationen findet man im Internet zur Aktion:

https://www.null-alkohol-voll-power.de/

Schule fertig – und was dann?

Was kommt nach meinem Schulabschluss? Jedes Jahr stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald Rennerod diese Frage. Die Möglichkeiten nach einem erfolgreichen Berufsreife- oder Sekundarabschluss sind vielfältig. Um Eltern und Schülern der Abschlussklassen mögliche Orientierungshilfen an die Hand zu geben, haben wir auch in diesem Jahr kompetente Ansprechpartner von weiterführenden Schulen und aus der Wirtschaft zu einem Informationsabend in die Aula unserer Schule eingeladen.

Dieser Einladung sind zahlreiche Schüler und Eltern sowie Klassenlehrer gefolgt. Eine ehemalige Schülerin der Schule, die aktuell ihre Ausbildung begonnen hat, berichtete lebhaft und anschaulich von den ersten Wochen als Auszubildende zur Geomatikerin beim Vermessungs- und Katasteramt in Westerburg und gab ihren ehemaligen Mitschülern einen Einblick in ihren nicht ganz alltäglichen Beruf sowie wertvolle Tipps für die Berufswahl und den Berufseinstieg an die Hand.

Herr Riedel von der Firma Zoth gab nicht nur einen Überblick über den Betrieb und dortige Ausbildungsmöglichkeiten, sondern machte auch deutlich, über welche Voraussetzungen ein künftiger Azubi verfügen müsse, um im Unternehmen Fuß fassen zu können. Besonders die Wichtigkeit von sozialen Kompetenzen und sicheren Umgangsformen hob Herr Riedel hervor. Informationen zum Ablauf der Bewerberauswahl, zu wichtigen Schulfächern und Möglichkeiten nach der Ausbildung rundeten den Vortrag ab.

Herr Nückel, der für die Schule zuständige Berufsberater, stellte die besondere Rolle der Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder heraus. Des Weiteren stellte er die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote der Agentur für Arbeit vor. Für Schüler, die nach dem Berufsreife- oder Sekundarabschluss noch weiter die Schule besuchen möchten, gab Herr Winkel von der BBS Westerburg einen Überblick über die verschiedenen Schulformen und mögliche Abschlüsse an seiner Schule. Zum ersten Mal waren Frau Steinmetzger und Herr Holzhäuser von der Fachoberschule Hachenburg zu Gast, die ihr Angebot zum Erreichen der Fachhochschulreife nach dem Sekundarabschluss I vorstellten.

Frau Schäfer (Jobfux der Realschule plus Rennerod) erklärte, welche Unterstützung Schüler der Entlassklassen durch sie direkt erhalten können. Das Projekt Jobfux wird durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Durch dieses breit gefächerte Angebot wurden jedem Schüler, der demnächst die Schule erfolgreich verlässt, mehrere Möglichkeiten kompakt aufgezeigt, wie es für ihn nach der Schulzeit weitergehen kann und worauf dabei besonders Wert gelegt wird. Im Anschluss des Infoabends bestand noch das Angebot für Einzelgespräche mit den Referenten, das rege genutzt wurde.

Fundsachen

Wie in jedem Schuljahr werden haben sich schon wieder eine Menge „vergessener“ Kleidungsstücke angesammelt. Diese werden im Sekretariat aufbewart und können dort nach den Ferien abgeholt werden. Im Rahmen des Elternsprechtages (Fr., 8. November) werden die Fundsachen in der Aula ausgelegt.

Betriebserkundung der Kläranlage

Nach dem Wäschewaschen ist die Kleidung wieder sauber, aber was ist mit dem Waschwasser aus der Waschmaschine? Was passiert eigentlich mit dem Abwasser? Dieser und anderen Fragen
gingen wir – die Schüler der Wahlpflichtfachgruppe HuS (Hauswirtschaft und Soziales) im Rahmen der Unterrichtseinheit „Textilkunde & Wäschepflege“ nach.
Unter Leitung unserer Fachlehrerin Frau Schmitter-Groß bereiteten wir einen Fragenkatalog für die Betriebserkundung bei der Verbandsgemeinde Rennerod vor. Im ersten Teil unseres Unterrichtsganges wollten wir mehr über die Verbandsgemeinde (VG) erfahren, die für die Kläranlage verantwortlich ist. Hierzu wurden wir zu Beginn von Herrn Gerrit Müller, dem Bürgermeister der VG Rennerod freundlich begrüßt. Anschließend ging es in das Büro von Dirk Trumm und Stephan Müller, den Werksleitern der Abteilung Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Sie erklärten uns, welche Aufgaben die VG im Allgemeinen hat und wie sie sich schwerpunktmäßig mit der Trinkwasserversorgung und der Entsorgungssicherheit befasst.
Außerdem erfuhren wir, welche Ausbildungsberufe man bei der VG lernen kann. Im Anschluss daran ging es zur Kläranlage. Sie liegt am Holzbach zwischen Rennerod und Waldmühlen. Aus Sicherheitsgründen mussten wir zu Beginn unserer Schultaschen am Eingang abstellen. Dann lernten wir die unterschiedlichen Reinigungsstufen der Kläranlage kennen. Zunächst gelangt das Abwasser in die mechanische Reinigungsstufe, wo mit Hilfe einer
Rechenanlage grobe Inhaltssto ffe wie z.B. Holzstückchen, Plastiktüten, Binden und ähnliches durch einen Rechen heraus gesiebt werden. Herr Reeh erzählte uns in diesem Zusammenhang,
dass sie auch schon einmal eine Zahnprothese herausgefischt hätten. Das zurückbleibende, verschmutzte Wasser wird nun in ein Sandfangbecken eingeleitet, in dem sich ein großer Teil des
Sandes absetzt. Danach läuft das Wasser in ein Vorklärungsbecken, wo sich andere Sto ffe, wie z.B. Essensreste am Boden absetzten.
Das nun zum Teil gesäuberte Wasser wird danach in ein Belebungsbecken geleitet, in das Luft eingeblasen wird. Hier verdauen und zersetzten Bakterien die restlichen Sto ffe. Diese Reinigung wird auch biologische Reinigung genannt. Dieser Teil der Kläranlage riecht etwas würziger. Auch das Nachklärbecken gehört zur biologischen Reinigungsstufe. Hier setzen sich die Bakterien
und noch vorhandene Verunreinigungen als Schlamm ab. Wir erfuhren, dass dieser Klärschlamm als Düngemittel auf Felder ausgefahren wird. Das gereinigte Wasser, dass jetzt wieder ganz klar aussieht, wird in nun wieder in den Holzbach
geleitet. Neben der mechanischen und biologischen Reinigung könnte man noch eine weitere, vierte Reinigungsstufe einbauen, in der Verunreinigungen wie z.B. Mikroplastikpartikel aus Kosmetikoder Pflegeprodukten oder Medikamentenreste, die z.B. über den menschlichen Urin ausgeschieden werden, heraus gefiltert werden könnten. Diese Reinigungsstufe fehlt jedoch
häufig in Kläranlagen. Zum Schluss unseres Rundgangs mussten wir noch unsere Hände sorgfältig desinfizieren. Wir waren für die interessanten und eindrucksvollen Einblicke und die vielen Informationen sehr dankbar und haben einiges dazu gelernt.

Erfolgsmodell „Jobfux“ in der Presse

In der Sonderausgabe der Westerwälder Zeitung wurde ausführlich über Anne Schäfer und ihre Arbeit als Jobfux berichtet. Wir freuen uns, dass sie ihre tolle Arbeit vorstellen konnte und veröffentlichen gerne nochmals den Artikel als pdf- Dokument (Quelle Foto und Artikel: Ausbildungsbeilage Westerwälder Zeitung vom 15.08.2019)