Segelflieger „landete“ zur großen Pause

Nicht allzu oft gehen Schülerinnen und Schülern in die Pause und finden dort ein Segelflugzeug mitsamt einem Betreuerstab vor. 

Die LSG Breitscheid präsentierte im Rahmen des Unterrichts einen Segelflieger, in dem nicht nur die Rektorin Antje Hentrich Platz nehmen durfte. Den Kontakt hatte Konrektorin Cornelia Theis hergestellt, die selbst aktiv Segelflugsport betreibt. Zuvor hatten Schüler im Rahmen von TuN selbst Flugzeugmodelle angefertigt und konnten sich nun in der Realität ein Bild von dem außergewöhnlichen „Gast“ auf dem Schulhof machen. 

Am 19. und 20. Mai findet auf dem Flugplatz Breitscheid ein Schnupperwochenende unter dem Titel:“Einen Tag Pilot“ statt.

Bildungsministerin Dr. Hubig besuchte die Realschule plus in Rennerod

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig besuchte auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten des Wahlkreises 1 (Betzdorf/Kirchen) und Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Realschule plus in Rennerod.  Rektorin Antje Hentrich freute sich über den Besuch von gleich zwei Ministerinnen in ihrem Haus und begrüßte die dazu eingeladene Delegation, bestehend aus den Mitgliedern der Schulleitung, dem Schulträger, vertreten durch VG – Bürgermeister Gerrit Müller und Konrad Groth, dem Schulaufsichtsbeamten Jürgen Stahl (ADD), Schulelternsprecher Wolfgang Kämpchen,  der Vorsitzenden des Örtlichen Personalrates in Vertretung des Kollegiums Sonja Michels und den drei Vorsitzenden der Schülervertretung.  Mit einem Filmbeitrag stimmte sich die Gruppe auf den Rundgang durch die Schule ein. Gemeinsam besuchte man verschiedene Unterrichtsgruppen und durfte neben Physik, Musik und Erlegnispädagogik auch Informatische Bildung erleben, ein Fach, das der Bildungsministerin besonders am Herzen liegt. Interessiert zeigte sich der Besuch aus Mainz im Werkraum, wo eine Schülergruppe im  Rahmen von Technik- und Naturwissenschaft (TuN) einen „Heißen Draht“ baute und zum Mitmachen einlud. Auch das Jobfuxbüro von Anne Riebel wurde im Rahmen des Rundgangs besucht und aufgezeigt, warum die RS plus in Rennerod  eine „Leuchtturmschule im Rahmen der Berufsorientierung in Rheinland- Pfalz“ ist.  In der abschließenden Fragerunde fand ein reger Austausch statt, bei dem sich die Bildungsministerin offen auf die Themen der einzelnen Gruppen einließ und sich erfreut zeigte, die Realschule plus im Hohen Westerwald und ihre gute Arbeit gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten und Ministerinnenkollegin Sabine Bätzing- Lichtenthäler kennengelernt  zu haben. 

 

DREI TAGE IM ZEICHEN DER BERUFSAUSBILDUNG

Warum eine Steuerfachangestellte auch wie ein Detektiv arbeiten muss und warum Mädchen sich mit großem Feingefühl für die Ausbildung als Mechatronikerin eignen, erfuhren und erlebten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald im Rahmen des Tages der Betriebe in Rennerod. Schon am Vorabend fand die gut besuchte Berufsinformationsbörse in der Aula statt, zu der neben den Schülerinnen und Schülern auch die Eltern eingeladen waren. Neben zahlreich vertretenen Ausbildungsbetrieben aus der Region stellten auch weiterführende Schulen und Hochschulen ihr Angebot vor. Seit vielen Jahren ist es am Tag der Betriebe üblich, dass die regionalen Firmen und Dienstleister im Rahmen des Voemittagsunterrichts ihre Workshops anbieten und so den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, die ganze Bandbreite der Ausbildungsberufe praktisch und lebensnah kennen zu lernen. So mancher verliert hier die Angst vor der Technik, lernt Berufe kennen, die ihm bisher fremd waren oder sucht bereits den ersten persönlichen Kontakt, um sich auf einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Das Team um Jobfux Anne Riebel und Konrektorin Sika Michel konnte in diesem Jahr 22 Ausbildungsbetriebe begrüßen, die sich und ihr Berufsfeld mit viel Aufwand und Engagement in der Schule präsentierten oder von Workshopgruppen vor Ort besucht wurden.  Erstmalig durfte Anne Riebel dabei auf ihrem Rundgang mit dem Verbandsbürgermeister Gerrit Müller und Rektorin Antje Hentrich die Firma GFW Windenergie und Vecoplan in Rennerod willkommen heißen. 

Die Bandbreite der Berufe reichte in diesem Jahr vom Einzelhandel über die klassischen Kaufmannsberufe hin bis zum Geomatiker (Vermessungs- und Katasteramt Westerwald- Taunus). Vor allem das Handwerk war wieder zahlreich vertreten. Während Burkhardt Riedel (Ausbildungsleiter Zoth Metallbau) sich mehr Mädchen in den technischen Berufen wünscht, fand man in den Workshops von Torsten Giehl (Steuerbüro Giehl) überwiegend weibliche Teilnehmerinnen. Schon fast zur Tradition ist es geworden, dass ehemalige Schülerinnen und Schüler der Renneroder Realschule plus als Auszubildende in den Workshops assistieren oder diese sogar leiten und so authentisch aus der für sie neuen Berufspraxis berichten konnten. Tim Neumann, der seine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma Selzer absolviert, riet dabei seinen ehemaligen Mitschülern, möglichst viel Praxiserfahrung zu sammeln und sich nicht davor zu scheuen, in den Ferien freiwillige Praktika zu machen, um sich am Ende auf das richtige Berufsfeld zu konzentrieren und für sich den besten Weg einzuschlagen.  

Zufrieden dankte Jobfux Anne Riebel – das Projekt Jobfux wird vom Europäischen Sozialfonds und der Landesregierung Rheinland-Pfalz gefördert – am Ende allen für ihren Einsatz. Ihr Dank galt auch den außerschulischen Partnern (Naspa, Westerwald Bank, BARMER, Vecoplan) sowie der Fotografin Simone Reichelt, die das zusätzlich laufende Bewerbertraining  für die Klassenstufen 8 und 9 unterstützten und somit einen wichtigen Baustein im Rahmen der Berufsorientierung in Rennerod darstellen.

Auf den Spuren von Papageno – Opernfahrt nach Dortmund

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Musiktheater“ begaben sich 37 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer in die große Welt der Oper. Musiklehrer Dominic Schmitt hatte hier die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt, die im Opernhaus von Dortmund aufgeführt und von Stefan Huber und José Luna in einem familienfreundlichen Gewand inszeniert wurde.

Begeistert tauchte man in die Welt von Papageno ein und erlebte eine Vorstellung, die durch die Welt der Comic- und Zeichentricksparte beeinflusst war. José Luna, der für die Ausstattung der Dortmunder Fassung zuständig ist, wurde dabei von der Ästhetik Walt Disneys inspiriert, welcher  in seinen  Zeichentrickfilmen ebenfalls eine bunte Fantasiewelt behauptet, in der Gut und Böse eindeutig verteilt sind. „Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion ist ein kleines Kunstwerk“, so die Ruhr Nachrichten, „Und die Kulissen sind Märchenschlösser – noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land.“ Die Organisation der Studienfahrt lag in den Händen von Musiklehrer Dominic Schmitt.

40 Jahre Hirschegg- Fahrt der Klassenstufe 7

Sonniges Wetter und eisige Temperaturen waren in diesem Jahr der Wegbegleiter der fast 80 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald, auf ihrer Klassenfahrt ins Kleinwalsertal. Seit 40 Jahren fahren nun schon junge Menschen aus der Region Rennerod nach Hirschegg, um dort gemeinsam das Skifahren zu erlernen oder zu verfeinern. Vor allem steht aber das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß im Vordergrund der Klassenfahrt, die im 7. Schuljahr für die beiden Schulzweige angeboten wird. Mit dabei ist immer ein Lehrerteam rund um den Organisationsleiter Dominic Schmitt, welches von engagierten Skilehrern und der Küchencrew ergänzt wird. Strahlende Gesichter zeugten am Ende von den Lernerfolgen und vor allem vom Spaß am gemeinsamen Erlebnis. Die Unterkunft der Renneroder liegt nämlich fernab von Handynetzen und so muss der Alltag ganz ohne das sonst so übliche Internet und Smartphone bewältigt werden. Am Abend trifft man sich dann zu Spielrunden im Gemeinschaftsraum.  Die Erinnerungen und Erlebnisse an die Hirschegg- Fahrt verbinden unzählige Generationen von aktiven und ehemaligen Schülern, darunter viele Eltern, die alle im Kleinwalsertal zu Gast waren und später noch davon berichten, was sie auf der Piste und mit ihren Mitschülern erleben durften.

 

 

„Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“

Theater „Weimarer Kulturexpress“ an der RS+ Hoher Westerwald

Jugendmedienschutz ist an der Realschule plus Hoher Westerwald ein fester Bestandteil im Schulleben. In jedem Schuljahr werden für alle Klassenstufen verschiedene Projekte angeboten, um die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien zu unterstützen und auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.

Für die Klassen 7 und 8 stand in diesem Jahr das Theaterstück „Mobbing – wenn Ausgrenzung einsam macht“ auf dem Programm. Die beiden Schauspielerinnen des Weimarer Kulturexpresses nahmen die Schülerinnen und Schüler mit auf die Reise in den Schulalltag. Sie zeigten, wie schnell man ein Mobbingopfer werden kann und dass man durch die sozialen Netzwerke auch nach der Schule keine Ruhe findet. An jedem neuen Tag wurde das Opfer mit neuen Gemeinheiten konfrontiert und das hatte schlimme Auswirkungen.

Im Anschluss an das Theaterstück fand eine Gesprächsrunde zum Thema statt und auch hier hatten die Schülerinnen und Schüler einiges zu berichten. Was kann man tun, wenn man ein Opfer von Mobbing wird? Wie kann man einem Opfer oder dem Täter helfen? Auch nach der Veranstaltung waren die beiden Schauspielerinnen für die Jugendlichen da und beantworteten ihre Fragen.

Finanziell unterstützt wurde dieses Projekt vom Förderverein der RS+ Hoher Westerwald. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Jugendmedienschutz aus Sicht eines Anwalts

Bereits zum dritten Mal folgte Rechtsanwalt Thomas Gfrörer,  der in der Anwaltskanzlei Quirmach & Partner Montabaur als Rechtsanwalt tätig ist, einer Einladung der beiden Jugendmedienschutzberaterinnen Antje Hentrich und Bettina Wisser und zog die Jugendlichen und Erwachsenen mit seinem Vortag  in seinen Bann. Er referierte auf beeindruckende Art und Weise über Themen des Jugendmedienschutzes.

Anschaulich, die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 fesselnd und in den Vortag mit einbindend, führte er ihnen aus seiner Erfahrungswelt Beispiele vor Augen, die mittlerweile leider alltäglich sind: Technisch möglich, aber rechtlich verboten. Sehr anschaulich zeigte er anhand eines Videoclips, wie aus einem privaten Mitschnitt ein im Internet verbreitetes Video ohne Einverständnis des Besitzers wurde. Und schon waren die Schüler gefesselt und erfuhren Interessantes und Wichtiges zu Cybermobbing, Verstöße gegen das Persönlichkeits- und Urheberrecht, Beleidigungen, Verleumdungen. Der Gebrauch von Smartphones, WhatsApp, Facebook & Co gehört zu unserem Leben dazu.  Neue Apps laden die Jugendlichen beispielsweise dazu ein, Bilder oder Videos von sich und anderen zu erstellen, zu entstellen und diese dann im Netz zu veröffentlichen. Welchen persönlichen Schaden die Betroffenen davontragen und welche rechtlichen Konsequenzen von hohen Geldstrafen bis hin zum Freiheitsentzug auf die Täter warten, zeigte Thomas Gfrörer den Schülern sehr deutlich. So erfuhren die Jugendlichen z. B., dass auch jemand, der nur zusieht, wie ein Video verbreitet wird, der Beihilfe angeklagt werden kann. Ebenso widerlegte er den Satz, dass Eltern für ihre Kinder haften und zeigte so den Jugendlichen nochmals ihre unbedingte Verantwortung beim Umgang mit neuen Medien auf. Mit seinem Vortrag stieß der Anwalt auf reges Interesse und ging auf die Fragen der Jugendlichen sehr genau ein. Für sein großes Engagement bedankte sich Antje Hentrich herzlich im Namen der Schulleitung.

 

FSJ an der Realschule plus

Wir bieten auch für das kommende Schuljahr 2018/19 wieder die Möglichkeit an, an unserer Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rahmen der Ganztagsschule zu absolvieren. Hierzu ist einer von zwei FSJ- Plätzen noch zu vergeben.

 Einsatzmöglichkeiten sind u.a.:

  • Begleitung und Unterstützung im Unterricht
  • Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe
  • Eigene Angebote im Rahmen der Ganztagsschule
  • Begleitung der Aufsichten
  • Mitarbeit in der Verwaltung
  • Durchführung eines eigenen Projektes…

Das FSJ wird zudem als Praxisteil zur Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt.

Träger ist das Land Rheinland Pfalz. Bewerbungen werden über das Kulturbüro Rheinland-Pfalz unter:  www.fsj-ganztagsschule.de entgegen genommen. Natürlich erteilen wir Interessenten (ab 18 Jahre) auch im persönlichen Gespräch Auskunft.

Kostümprämierung der SV

Wie schon im vergangenen Jahr wurde von der Schülervertretung der Kostümwettbewerb am Schwerdonnerstag durchgeführt. Viele Schülerinnen und Schüler, sowie einige Lehrerinnen und Lehrer kamen kostümiert in die Schule und trafen sich zum Ende der sechsten Stunde in der Aula. Begrüßt wurden sie vom SV- Team, Herr Garth hielt eine kleine Büttenrede und dann wurden die Gewinner des Wettbewerbs auf der Bühne mit einem kleinen Präsent und einem fröhlichen „Rennerod Helau“ prämiert.

Anmeldetermine für neue Klasse 5

Das Schuljahr 2018/19 scheint noch in weiter Ferne zu liegen, doch für die Eltern und Schüler der vierten Klassen steht schon im Februar die Entscheidung zur Anmeldung an einer weiterführenden Schule an. Die kooperative Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod bietet hierzu ab der Klassenstufe 5 eine gemeinsame Orientierungsstufe an, in der alle Schülerinnen und Schüler in zwei Schuljahren gemeinsam unterrichtet werden, um dann nach der Klasse 6 die Empfehlung für die abschlussbezogenen Schulzweige mit dem Ziel der Berufsreife oder des Qualifizierten Sekundarabschlusses I zu erlangen oder ab Klasse 7 ein Gymnasium zu besuchen.

Nach der Anmeldung werden die zukünftigen Fünftklässler schon vor den Sommerferien in die Schule eingeladen und lernen dort im Rahmen eines Kennenlernnachmittags ihre neue Klasse und ihre Mitschüler kennen. Nach der Einschulung finden dann im August im Pfadfinderheim Westernohe die Orientierungstage statt. Hier arbeiten die neuen Klassenlehrer und Lehrerinnen gemeinsam mit den Erlebnispädagogen der Schule auf der Grundlage des sozialen Trainings mit ihren Klassen, bevor dann alle gestärkt in das Schulleben starten. Für alle Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen der freiwillig verpflichtenden Ganztagsschule das Nachmittagsangebot zu nutzen. Neben dem Essen in der Mensa stehen hier abwechslungsreiche Arbeitsgemeinschaften, Förderprogramme und betreute Lernzeiten auf dem Stundenplan.  

Die Anmeldungen für neue Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassenstufe 5 erfolgen vom 14. Februar 2018 bis zum 23. Februar 2018 im Zeitraum von jeweils 8.00 – 13.00 Uhr. Zusätzlich können die Sorgeberchtigten am Freitag, den 16. Februar Ihr Kind nachmittags von 16.00 – 18.00 Uhr im Sekretariat anmelden. 

(Mitzubringen sind: Geburtsurkunde, Halbjahreszeugnis der Klasse 4, Anmeldeformular der Grundschule und ggf. Sorgerechtsbescheid)