Herzlichen Glückwunsch – Abschluss 2018

„Wir sind zusammen groß geworden und haben unser Ziel erreicht.“ In Anlehnung an den Musiktitel der „Fantastischen Vier“ begrüßte Rektorin Antje Hentrich in der vollbesetzen Aula der Realschule plus Hoher Westerwald den Abschlussjahrgang 2018. Neben den 116 Hauptpersonen, die in diesem Jahr aus der Renneroder Schule erfolgreich entlassen wurden, durfte die Rektorin den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerrit Müller, den Stadtbürgermeister Rainer Scharwart und den Vorsitzenden des Schulelternbeirats Wolfgang Kämpchen herzlich willkommen heißen, die in ihren Grußworten den Schülerinnen und Schülern gratulierten und eine erfolgreiche schulische und berufliche Zukunft wünschten. Entlassen wurden stolze  116 Schülerinnen und Schüler, von denen 37 den Berufsreifeabschluss und 73 den Sekundarabschluss I erreicht haben. Besonders freute sich Antje Hentrich, dass 42% der Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 10 die Fachoberschulreife, davon 49 Schülerinnen und Schüler mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, erreicht haben. Ihr Dank galt aber auch den Eltern für die Unterstützung und das Durchhaltevermögen, ebenso den  Klassenlehrerinnen und Lehrern für ihre Arbeit und Motivation. Ohne das besondere Engagement von Anne Riebel (Jobfux), die  Ausbildungsmessen und Berufsorientierungswochen organisierte, mit den Schülerinnen und Schülern Bewerbungen schrieb, den Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aufnahm, Praktikumsplätze vermittelte wären sicherlich nicht so positive berufliche Perspektiven möglich gewesen.  Alle Entlassschüler dieses Jahrgangs haben für die Zeit nach der Schule einen Weg gefunden.  53% der Abgänger haben einen Ausbildungsplatz und beginnen eine Berufsausbildung. Besonders hervorzuheben ist hier der Übergang vom Praxistag in ein Ausbildungsverhältnis. Über 78% der Schülerinnen und Schüler aus dem Berufsreifezweig sind über den Praxistag zu ihrem Ausbildungsbetrieb gekommen.  28% der Schulabgänger gehen auf eine weiterführende Schule und  10% werden ihren Weg an der Berufsbildenden Schule (BF1) fortsetzen. Zudem werden einige Schüler im Rahmen eines Praktikums oder eines Freiwilligen Sozialen Jahres ihren zukünftigen Weg beschreiten. Die Klassenleiter und Leiterinnen (Silke Schmitter- Groß, Fred Dietrich, Grit Janczyk, Janine Reuscher, Peter Ruß) blickten mit einer Bildpräsentation mit vielen Fotos aus der langen Schulzeit ihrer „Kinder“ auf die vergangenen Jahre zurück. Mit dem Schulalphabet verabschiedeten sich die drei Schülersprecher humorvoll von ihren Mitschülern. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Schulband (Leitung: Dominic Schmitt) und dem Schulchor (Leitung: Walter Meyer). Neben den Ehrungen für die Jahrgangsbesten und der Auszeichnung durch den Verbandsbürgermeister durfte Antje Hentrich die Urkunde für besonderes soziales Engagement im Namen der Ministerin für Bildung an Maurice Schuster übergeben. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Feier wurde mit einem abwechslungsreichen Programm und gutem Essen in der Westerwaldhalle der traditionelle Abschlussball der Renneroder Realschule plus gefeiert.

WuV Gruppe besucht die Verbandsgemeindeverwaltung

Nachdem die Klassenstufe 6 ein drittel des Schuljahres das Wahlpflichtfach Wirtschaft- und Verwaltung (WuV)  kennengelernt hatte, besuchte die Schülergruppe der 6.2 und 6.4 gemeinsam mit ihren WuV- Lehrern Sika Michel und Andreas Garth die Verbandsgemeindeverwaltung. Freundlich empfangen wurden sie dort von Konrad Groth und Michaela Schüssler. Nach einer Fragerunde im neuen Sitzungssaal wurden die interessierten Schülerinnen und Schüler durch das Gebäude geführt, lernten die verschiedenen Abteilungen der Verwaltung kennen und wurden zum Teil sogar vom Hausherrn Gerrit Müller begrüßt. Dass das alte Gebäude früher einmal ein Amtsgericht war und es dort sogar eine alte Gefängniszelle gab, fanden alle besonders spannend. Nach einer weiteren Fragerunde, bei der die Gruppe vieles über die Berufe und Tätigkeiten in der Verwaltung erfuhr, war noch Zeit für ein Erinnerungsfoto. 

Spiele entwickeln – Projekt im Erdkundeunterricht

In den vergangenen Wochen arbeiteten die Schüler der Klassen 9.2.S und 9.3.S im Erdkundeunterricht an einem Projekt. Ziel dieses Projektes war die Entwicklung eigener Spiele.  

Angefangen hat es mit der Ideenentwicklung in Einzel- oder Teamarbeit. Weiter ging es mit Skizzen zu Spielfeld und Karten sowie einer Spielanleitung. Mit viel Mühe und Kreativität gestalteten die Schüler der beiden Klassen 25 aufwendige, interessante, spannende und lehrreiche Spiele. Neben zahlreichen Karten- und Brettspielen entstanden auch Rätsel- und Würfelspiele sowie ein selbst programmiertes Computerspiel. Alle Spiele haben einen erdkundlichen Schwerpunkt, den die Schüler selbstständig nach ihren Interessen wählten.  

Auch dem Prinzip der Nachhaltigkeit wurde Rechnung getragen, indem die Schüler bereits genutzte Materialien wie alte Pappe, Milchkartons und ausrangierte Schaummatratzen recycelten.

Zu Besuch im Mainzer Landtag

Am 22. Mai haben Schüler der neunten und elften Klassen aus Betzdorf und Rennerod zusammen mit ungarischen Austauschschülern den Landtag in Mainz besichtigt. Der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach hatte die Schüler eingeladen, um ihnen Einblicke in die tägliche Arbeit eines Politikers zu geben und über die Bedeutung Europas zu sprechen.  

Wäschenbach: „Ich freue mich immer sehr mit Schülern über die Bedeutung Europas zu sprechen und sie für den europäischen Gedanken zu begeistern. Ganz besonders freue ich mich, dass wir Frau Eva Matyasne Nagy und ihre Schülerinnen und Schüler von der Patrona Hungariae Katolikus Iskolaközpont aus Budapest begrüßen können.“ Der Politiker führte die Schülerguppe durch den Plenarsaal des Landtages und den CDU-Fraktionssaal im Abgeordnetenhaus. Er zeigte ihnen sein Abgeordnetenzimmer.

Die Lehrer hatten ihre Schüler sehr gut auf den Besuch vorbereitet. Der Landtagsabgeordnete dankte den Lehrern des Freiherr-von-Stein Gymnasiums Betzdorf, Frau Jeanette Kern und Herrn Thorsten Schütz und den Lehrern der Realschule Plus Rennerod, Herrn Heinz Roedig und Herrn Fred Dietrich für ihr Engagement: „Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir brauchen politisch aktive Bürgerinnen und Bürger. Durch engagierte Lehrer interessieren sich Jugendliche für Politik.“ In der Gesprächsstunde wurden auch Landesthemen und Probleme aus dem Wahlkreis erörtert, wie z.B. die schlechte Breitbandversorgung.

Zum Abschluss des Besuchs überreichte Wäschenbach den Schülerinnen und Schülern Informationsmaterial über Europa. Wäschenbach: „Dank der Unterstützung des ungarischen Generalkonsulats können wir den Schülern zusätzliche authentische Informationen über die deutsch-ungarischen Wirtschaftsbeziehungen geben. Es ist wichtig, dass wir in Europa weiter zusammenwachsen. Der Austausch zwischen Jugendlichen aus anderen europäischen Staaten ist ein großer Gewinn für Europa. Wir Politiker müssen diesen Prozess fördern. Ich freue mich auf weitere Besuche aus Ungarn.“

Der Landtagsabgeordnete lädt regelmäßig Schülerinnen und Schüler aus seinem Wahlkreis in den Mainzer Landtag ein.

Neu: Busumleitung Westernohe ab 25. Juni

ACHTUNG ÄNDERUNG: Im Zeitraum 25.06.2018 bis ca. 31.12.2018 wird in Westernohe (von Rennerod kommend) die Hauptstraße bis einschließlich Einmündung Ringstraße  wegen Bauarbeiten gesperrt. Ursprünglich wurde letzte Woche die Sperrung schon ab dem 18.5. vorgesehen.

Die Haltestelle am Dorfplatz kann in diesem Zeitraum nicht angefahren werden. Die Ersatzhaltestelle befindet sich in Höhe der  Firma Zoth. Westernohe wird immer aus Richtung Oberrod angefahren, damit die Schüler nicht die Straße überqueren müssen.

Sollte es Änderungen im Fahrplan geben, sind diese gelb markiert. Die Fahrpläne befinden sich als pdf- Datei unter dem Menüpunkt „Service“.

Segelflieger „landete“ zur großen Pause

Nicht allzu oft gehen Schülerinnen und Schülern in die Pause und finden dort ein Segelflugzeug mitsamt einem Betreuerstab vor. 

Die LSG Breitscheid präsentierte im Rahmen des Unterrichts einen Segelflieger, in dem nicht nur die Rektorin Antje Hentrich Platz nehmen durfte. Den Kontakt hatte Konrektorin Cornelia Theis hergestellt, die selbst aktiv Segelflugsport betreibt. Zuvor hatten Schüler im Rahmen von TuN selbst Flugzeugmodelle angefertigt und konnten sich nun in der Realität ein Bild von dem außergewöhnlichen „Gast“ auf dem Schulhof machen. 

Am 19. und 20. Mai findet auf dem Flugplatz Breitscheid ein Schnupperwochenende unter dem Titel:“Einen Tag Pilot“ statt.

Bildungsministerin Dr. Hubig besuchte die Realschule plus in Rennerod

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig besuchte auf Einladung der Wahlkreisabgeordneten des Wahlkreises 1 (Betzdorf/Kirchen) und Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Realschule plus in Rennerod.  Rektorin Antje Hentrich freute sich über den Besuch von gleich zwei Ministerinnen in ihrem Haus und begrüßte die dazu eingeladene Delegation, bestehend aus den Mitgliedern der Schulleitung, dem Schulträger, vertreten durch VG – Bürgermeister Gerrit Müller und Konrad Groth, dem Schulaufsichtsbeamten Jürgen Stahl (ADD), Schulelternsprecher Wolfgang Kämpchen,  der Vorsitzenden des Örtlichen Personalrates in Vertretung des Kollegiums Sonja Michels und den drei Vorsitzenden der Schülervertretung.  Mit einem Filmbeitrag stimmte sich die Gruppe auf den Rundgang durch die Schule ein. Gemeinsam besuchte man verschiedene Unterrichtsgruppen und durfte neben Physik, Musik und Erlegnispädagogik auch Informatische Bildung erleben, ein Fach, das der Bildungsministerin besonders am Herzen liegt. Interessiert zeigte sich der Besuch aus Mainz im Werkraum, wo eine Schülergruppe im  Rahmen von Technik- und Naturwissenschaft (TuN) einen „Heißen Draht“ baute und zum Mitmachen einlud. Auch das Jobfuxbüro von Anne Riebel wurde im Rahmen des Rundgangs besucht und aufgezeigt, warum die RS plus in Rennerod  eine „Leuchtturmschule im Rahmen der Berufsorientierung in Rheinland- Pfalz“ ist.  In der abschließenden Fragerunde fand ein reger Austausch statt, bei dem sich die Bildungsministerin offen auf die Themen der einzelnen Gruppen einließ und sich erfreut zeigte, die Realschule plus im Hohen Westerwald und ihre gute Arbeit gemeinsam mit der Wahlkreisabgeordneten und Ministerinnenkollegin Sabine Bätzing- Lichtenthäler kennengelernt  zu haben. 

 

DREI TAGE IM ZEICHEN DER BERUFSAUSBILDUNG

Warum eine Steuerfachangestellte auch wie ein Detektiv arbeiten muss und warum Mädchen sich mit großem Feingefühl für die Ausbildung als Mechatronikerin eignen, erfuhren und erlebten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald im Rahmen des Tages der Betriebe in Rennerod. Schon am Vorabend fand die gut besuchte Berufsinformationsbörse in der Aula statt, zu der neben den Schülerinnen und Schülern auch die Eltern eingeladen waren. Neben zahlreich vertretenen Ausbildungsbetrieben aus der Region stellten auch weiterführende Schulen und Hochschulen ihr Angebot vor. Seit vielen Jahren ist es am Tag der Betriebe üblich, dass die regionalen Firmen und Dienstleister im Rahmen des Voemittagsunterrichts ihre Workshops anbieten und so den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, die ganze Bandbreite der Ausbildungsberufe praktisch und lebensnah kennen zu lernen. So mancher verliert hier die Angst vor der Technik, lernt Berufe kennen, die ihm bisher fremd waren oder sucht bereits den ersten persönlichen Kontakt, um sich auf einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Das Team um Jobfux Anne Riebel und Konrektorin Sika Michel konnte in diesem Jahr 22 Ausbildungsbetriebe begrüßen, die sich und ihr Berufsfeld mit viel Aufwand und Engagement in der Schule präsentierten oder von Workshopgruppen vor Ort besucht wurden.  Erstmalig durfte Anne Riebel dabei auf ihrem Rundgang mit dem Verbandsbürgermeister Gerrit Müller und Rektorin Antje Hentrich die Firma GFW Windenergie und Vecoplan in Rennerod willkommen heißen. 

Die Bandbreite der Berufe reichte in diesem Jahr vom Einzelhandel über die klassischen Kaufmannsberufe hin bis zum Geomatiker (Vermessungs- und Katasteramt Westerwald- Taunus). Vor allem das Handwerk war wieder zahlreich vertreten. Während Burkhardt Riedel (Ausbildungsleiter Zoth Metallbau) sich mehr Mädchen in den technischen Berufen wünscht, fand man in den Workshops von Torsten Giehl (Steuerbüro Giehl) überwiegend weibliche Teilnehmerinnen. Schon fast zur Tradition ist es geworden, dass ehemalige Schülerinnen und Schüler der Renneroder Realschule plus als Auszubildende in den Workshops assistieren oder diese sogar leiten und so authentisch aus der für sie neuen Berufspraxis berichten konnten. Tim Neumann, der seine Ausbildung zum Mechatroniker bei der Firma Selzer absolviert, riet dabei seinen ehemaligen Mitschülern, möglichst viel Praxiserfahrung zu sammeln und sich nicht davor zu scheuen, in den Ferien freiwillige Praktika zu machen, um sich am Ende auf das richtige Berufsfeld zu konzentrieren und für sich den besten Weg einzuschlagen.  

Zufrieden dankte Jobfux Anne Riebel – das Projekt Jobfux wird vom Europäischen Sozialfonds und der Landesregierung Rheinland-Pfalz gefördert – am Ende allen für ihren Einsatz. Ihr Dank galt auch den außerschulischen Partnern (Naspa, Westerwald Bank, BARMER, Vecoplan) sowie der Fotografin Simone Reichelt, die das zusätzlich laufende Bewerbertraining  für die Klassenstufen 8 und 9 unterstützten und somit einen wichtigen Baustein im Rahmen der Berufsorientierung in Rennerod darstellen.

Auf den Spuren von Papageno – Opernfahrt nach Dortmund

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit „Musiktheater“ begaben sich 37 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer in die große Welt der Oper. Musiklehrer Dominic Schmitt hatte hier die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart ausgewählt, die im Opernhaus von Dortmund aufgeführt und von Stefan Huber und José Luna in einem familienfreundlichen Gewand inszeniert wurde.

Begeistert tauchte man in die Welt von Papageno ein und erlebte eine Vorstellung, die durch die Welt der Comic- und Zeichentricksparte beeinflusst war. José Luna, der für die Ausstattung der Dortmunder Fassung zuständig ist, wurde dabei von der Ästhetik Walt Disneys inspiriert, welcher  in seinen  Zeichentrickfilmen ebenfalls eine bunte Fantasiewelt behauptet, in der Gut und Böse eindeutig verteilt sind. „Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion ist ein kleines Kunstwerk“, so die Ruhr Nachrichten, „Und die Kulissen sind Märchenschlösser – noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land.“ Die Organisation der Studienfahrt lag in den Händen von Musiklehrer Dominic Schmitt.