Benjamin Löwens ist Lesesieger

Das spannende Buch „Agenten mit der großen Klappe“ hatte sich Benjamin Löwens aus der Klasse 6.1 ausgesucht und mit seinem Lesetext eine gute Wahl getroffen. Als Sieger des Schulwettbewerbs vertritt er nun die Realschule plus Hoher Westerwald in der nächsten Runde, die im Februar in Hachenburg stattfinden wird. Den Wettbewerb der Klassenstufe 6 hatten neben Benjamin auch Bettina Schneider (6.2), Jakob Deis (6.3) und Leon Baldus (6.4) gewonnen. Sie alle stellten ihr eigenes Buch vor und mussten dann aus dem Klassiker „Robinson Crusoe“ eine unbekannt Passage vorlesen. Am Ende fiel die Entscheidung der Jury und Benjamin steht nun als Schulsieger vor seiner nächsten Aufgabe.

Landtagsabgeordnete zu Gast im Unterricht

„Wie wird man eigentlich Abgeordneter des Landtages?“ Diese und viele andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9S im Rahmen einer etwas anderen Sozialkundestunde an der Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod. Als kompetente Gesprächspartner konnte Rektorin Antje Hentrich mit ihrem Schulleitungsteam direkt zwei Abgeordnete des Wahlkreises willkommen heißen.

Die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing -Lichtenthäler (SPD) und der pflegepolitische Sprecher der CDU Fraktion im Mainzer Landtag Michael Wäschenbach hatten sich bereit erklärt, die Fragen der Schüler und Schülerinnen zu beantworten und berichteten aus ihrem Leben als Abgeordneter und als Ministerin. Und Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler jede Menge vorbereitet. Bereitwillig gingen die beiden Abgeordneten in zwei Gesprächsgruppen offen und direkt auf Themen wie Digitalisierung, Datenschutz, die Zukunft der Pflegeberufe, die Absicherung von Rentern, Bereiche der Umweltpolitik oder auch auf Schulpolitik ein.

Sie berichteten aber auch ganz persönlich über ihren Werdegang und Weg in die Politik und ihr aktuelles Tagesgeschäft. Die Realschule plus in Rennerod steht in regelmäßigem Austausch mit den Wahlkreisabgeordneten und wurde von beiden für ihre engagierte Präventionsarbeit gelobt. Hiervon konnten sich die engagierten Abgeordneten dann noch ein Bild machen, denn an diesem Tag fand im Rahmen einer Veranstaltung für die Klassenstufe sechs und sieben zum Thema „Cybermobbing“ ein Theaterstück in der Sporthalle statt.

Tag des offenen Unterrichts 2019

Einmal im Jahr öffnet die Realschule plus Hoher Westerwald die Klassentüren für die zukünftigen Abschlussklassen der Grundschulen. Und so strömten am vergangenen Samstag zahlreiche aufgeregte Viertklässler mit ihren Eltern oder Großeltern in die Aula. Dort wurden sie vom Orientierungsstufenchor (Leitung: Walter Meyer) musikalisch empfangen. Die Schulleitung begrüßte die Gäste und stellte das Angebot der Schule und den Ablauf des Tages vor.

Das Besondere am „Tag des offenen Unterrichts“ ist es, dass es sich nicht um einen „üblichen“ Tag der offenen Tür für alle Angehörigen und Ehemaligen der aktiven Schüler handelt, sondern speziell die Grundschüler mit ihren Eltern eingeladen werden. Diese konnten dann am Unterricht der Klassen 5 bis 8 teilnehmen und in alle Bereiche der Schulform Einblick nehmen. In TuN konnten sie z.B. kleine Autos aus Holz anfertigen, in HuS Fruchtspieße herstellen oder im schuleigenen Wahlpflichtfach BKW weihnachtliche Artikel für den Schulweihnachtsmarkt basteln. Natürlich durfte auch in Mathematik, Deutsch, Englisch oder Französisch „geschnuppert“ oder die für Grundschüler „neuen Fächer“ wie Nawi oder Physik erkundet werden. Vor allem die „Robotics- AG“ war ein beliebter Anlaufpunkt, denn hier brachten von Schülern konstruierte und programmierte Roboter Kaubonbons vollautomatisch zu den Kindern. Neben der Caféteria in der Aula, wo sich der Schulelternbeirat und Förderverein präsentierte, wurden die Hausführungen der sehr engagierten Schülerscouts besonders gerne angenommen. Viele interessante und informative Gespräche rundeten den Tag ab.

ANMELDETERMINE 2020

Nach den Weihnachtsferien und der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse im Januar 2020, können die Sorgeberechtigten ihre Kinder an der Realschule plus Hoher Westerwald im Zeitraum vom 3. Februar bis zum 5. März für das kommende fünfte Schuljahr anmelden. Das Sekretariat ist immer von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt, zusätzlich öffnet es für Berufstätige am Freitag, den 7. Februar von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. (Von Montag, 17.2. bis Mittwoch, 26.2. ist das Sekretariat wegen der Winterferien und Karnevalstage geschlossen!)

Ein Schultag voller Power

Suchtprävention auf die andere Art – das erlebten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Realschule plus Hoher Westerwald, als die Voll Power-Schultour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für einen Tag an der Schule zu Gast war.

Ziel des Tages war es, den Jugendlichen zu zeigen, dass man auch ganz ohne Alkohol Spaß haben und Grenzen im positiven Sinne überschreiten kann.  Hierfür brachte die Voll Power-Schultour professionelle Coaches und Trainer mit, mit denen die Jugendlichen in Workshops aus den Bereichen Breakdance und HipHop, Theater, Gesang und Rap, Band und Parkour viel Neues ausprobieren konnten. Ergänzt wurden die Angebote der BZgA durch zwei von der Schule organisierte Workshops aus den Bereichen Klettern und Karate, ebenfalls durchgeführt von professionellen Trainern. In den Pausen konnten alle Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Alkohol und dessen Wirkung im Alkoholquiz testen und leckere alkoholfreie Cocktails trinken, die von Reiner Kuhmann von der Suchtpräventionsstelle beim Diakonischen Werk Westerburg in Zusammenarbeit mit den Schülerscouts der Realschule plus Hoher Westerwald gemixt wurden.

Die Voll Power-Schultour ist Teil der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA. Die Realschule plus Hoher Westerwald wurde in diesem Schuljahr als eine von bundesweit 20 Schulen als Teilnehmer ausgewählt, weil sie das Thema Alkoholprävention bereits seit langem in einem jährlich wechselnden Programm mit den Schülerinnen und Schülern umsetzt.

Die Voll Power-Schultour richtet sich gezielt an 12- bis 16-Jährige, um zu einem kritisch distanzierten Alkoholkonsum anzuregen. Der Verzicht auf Alkohol wird als Gewinn für die eigene Lebensqualität kommuniziert. Mithilfe der Lebenskompetenzförderung werden selbstbestimmtes Handeln und eine positive Persönlichkeitsentwicklung gefördert und unterstützt, um damit die Entstehung von kritischen Konsummustern und Suchtverhalten zu verhindern. In der Maßnahme werden durch Mittel der Erlebnispädagogik Alternativen zum Alkoholkonsum aufgezeigt und eingeübt. Erklärtes Ziel ist es, einen verantwortungsvollen und situationsangemessenen Umgang mit Alkohol in den späteren Lebensjahren zu fördern.

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald waren mit großer Motivation und viel Spaß bei den Workshops dabei. So konnten am Ende des Schultages alle Bandmitglieder, auch ohne musikalische Vorerfahrung, ein gemeinsames Stück spielen. Die Theaterschauspieler hatten eigene improvisierte Stücke eingeprobt, die Tänzer eine gemeinsame Choreografie erstellt, mithilfe eines selbst konstruierten Seilparcours war von den Kletterern die Aula überquert und bei den Parkoursläufern der ein oder andere Salto geschlagen worden. Die Rapper hatten eigene, teils sehr persönliche Texte verfasst und die Karatekämpfer konnten nicht nur auf Japanisch zählen, sondern auch Schritte und Tritte zur Selbstverteidigung ausführen. Bei der filmischen Präsentation am Ende wurden alle Workshops mit viel Jubel und Applaus bedacht und die Jugendlichen gingen voller neuer Erfahrungen und Fähigkeiten nach Hause.

Fussballer feiern Erfolg

Unsere drei Fußballteams waren in den letzten Wochen mehrfach im Einsatz. So konnten sich die „älteren Jungs“ der Wettkampfklasse III mit ihrem Trainer Michael Krimmer erfolgreich mit einem Sieg in Selters für die dritte Wettkampfrunde qualifizieren.

Unter dem Motto „Dabeisein ist alles“ sammelten das Mädchenteam und die Nachwuchskicker der Klassenstufe 5/6 viel Wettkampferfahrung und schieden in der ersten Runde leider aus.

Vorhinweis: Voll Power – Schultour

Am Mittwoch, den 30.10.19 von 7.45-12.50 Uhr ist die Voll Power-Schultour der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) an unserer Schule zu Gast. Die Voll Power-Schultour ist Teil der bundesweiten Alkoholpräventionskampagne „Null Alkohol – Voll Power“ der BZgA. Unsere Schule wurde ausgewählt, weil sie das Thema Alkoholprävention bereits unter substanz- und wissensspezifischen Aspekten mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt hat. Die Voll Power-Schultour richtet sich gezielt an 12- bis 16-Jährige, um zu einem kritisch distanzierten Alkoholkonsum anzuregen. Der Verzicht auf Alkohol wird als Gewinn für die eigene Lebensqualität kommuniziert. Die Maßnahme vermittelt, dass Spaß haben auch ohne Alkohol möglich ist. Die intensiven Erlebnisse, die in den verschiedenen Voll Power-Workshops vermittelt werden, können den Wunsch nach Grenzüberschreitung ebenfalls erfüllen. Unter besonderer Einbeziehung der Lebenswelten der Jugendlichen wird die Voll Power-Schultour in den Bereichen Urbaner Tanz (Breakdance/HipHop), Parkour, Theater, Band, Rap/Gesang, Klettern und Karate eine authentische Möglichkeit sein, positive Erfahrungen zu sammeln, die zur Stärkung des eigenen Selbstvertrauens führen, den Teamgeist und sozialen Zusammenhalt fördern sowie das Gefühl zu erleben, stolz zu sein auf das, was man tut. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 nehmen an dieser Aktion teil und können sich jetzt schon auf einen spannenden und lehrreichen Schultag freuen. Informationen findet man im Internet zur Aktion:

https://www.null-alkohol-voll-power.de/

Schule fertig – und was dann?

Was kommt nach meinem Schulabschluss? Jedes Jahr stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Hoher Westerwald Rennerod diese Frage. Die Möglichkeiten nach einem erfolgreichen Berufsreife- oder Sekundarabschluss sind vielfältig. Um Eltern und Schülern der Abschlussklassen mögliche Orientierungshilfen an die Hand zu geben, haben wir auch in diesem Jahr kompetente Ansprechpartner von weiterführenden Schulen und aus der Wirtschaft zu einem Informationsabend in die Aula unserer Schule eingeladen.

Dieser Einladung sind zahlreiche Schüler und Eltern sowie Klassenlehrer gefolgt. Eine ehemalige Schülerin der Schule, die aktuell ihre Ausbildung begonnen hat, berichtete lebhaft und anschaulich von den ersten Wochen als Auszubildende zur Geomatikerin beim Vermessungs- und Katasteramt in Westerburg und gab ihren ehemaligen Mitschülern einen Einblick in ihren nicht ganz alltäglichen Beruf sowie wertvolle Tipps für die Berufswahl und den Berufseinstieg an die Hand.

Herr Riedel von der Firma Zoth gab nicht nur einen Überblick über den Betrieb und dortige Ausbildungsmöglichkeiten, sondern machte auch deutlich, über welche Voraussetzungen ein künftiger Azubi verfügen müsse, um im Unternehmen Fuß fassen zu können. Besonders die Wichtigkeit von sozialen Kompetenzen und sicheren Umgangsformen hob Herr Riedel hervor. Informationen zum Ablauf der Bewerberauswahl, zu wichtigen Schulfächern und Möglichkeiten nach der Ausbildung rundeten den Vortrag ab.

Herr Nückel, der für die Schule zuständige Berufsberater, stellte die besondere Rolle der Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder heraus. Des Weiteren stellte er die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote der Agentur für Arbeit vor. Für Schüler, die nach dem Berufsreife- oder Sekundarabschluss noch weiter die Schule besuchen möchten, gab Herr Winkel von der BBS Westerburg einen Überblick über die verschiedenen Schulformen und mögliche Abschlüsse an seiner Schule. Zum ersten Mal waren Frau Steinmetzger und Herr Holzhäuser von der Fachoberschule Hachenburg zu Gast, die ihr Angebot zum Erreichen der Fachhochschulreife nach dem Sekundarabschluss I vorstellten.

Frau Schäfer (Jobfux der Realschule plus Rennerod) erklärte, welche Unterstützung Schüler der Entlassklassen durch sie direkt erhalten können. Das Projekt Jobfux wird durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Durch dieses breit gefächerte Angebot wurden jedem Schüler, der demnächst die Schule erfolgreich verlässt, mehrere Möglichkeiten kompakt aufgezeigt, wie es für ihn nach der Schulzeit weitergehen kann und worauf dabei besonders Wert gelegt wird. Im Anschluss des Infoabends bestand noch das Angebot für Einzelgespräche mit den Referenten, das rege genutzt wurde.

Betriebserkundung der Kläranlage

Nach dem Wäschewaschen ist die Kleidung wieder sauber, aber was ist mit dem Waschwasser aus der Waschmaschine? Was passiert eigentlich mit dem Abwasser? Dieser und anderen Fragen
gingen wir – die Schüler der Wahlpflichtfachgruppe HuS (Hauswirtschaft und Soziales) im Rahmen der Unterrichtseinheit „Textilkunde & Wäschepflege“ nach.
Unter Leitung unserer Fachlehrerin Frau Schmitter-Groß bereiteten wir einen Fragenkatalog für die Betriebserkundung bei der Verbandsgemeinde Rennerod vor. Im ersten Teil unseres Unterrichtsganges wollten wir mehr über die Verbandsgemeinde (VG) erfahren, die für die Kläranlage verantwortlich ist. Hierzu wurden wir zu Beginn von Herrn Gerrit Müller, dem Bürgermeister der VG Rennerod freundlich begrüßt. Anschließend ging es in das Büro von Dirk Trumm und Stephan Müller, den Werksleitern der Abteilung Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. Sie erklärten uns, welche Aufgaben die VG im Allgemeinen hat und wie sie sich schwerpunktmäßig mit der Trinkwasserversorgung und der Entsorgungssicherheit befasst.
Außerdem erfuhren wir, welche Ausbildungsberufe man bei der VG lernen kann. Im Anschluss daran ging es zur Kläranlage. Sie liegt am Holzbach zwischen Rennerod und Waldmühlen. Aus Sicherheitsgründen mussten wir zu Beginn unserer Schultaschen am Eingang abstellen. Dann lernten wir die unterschiedlichen Reinigungsstufen der Kläranlage kennen. Zunächst gelangt das Abwasser in die mechanische Reinigungsstufe, wo mit Hilfe einer
Rechenanlage grobe Inhaltssto ffe wie z.B. Holzstückchen, Plastiktüten, Binden und ähnliches durch einen Rechen heraus gesiebt werden. Herr Reeh erzählte uns in diesem Zusammenhang,
dass sie auch schon einmal eine Zahnprothese herausgefischt hätten. Das zurückbleibende, verschmutzte Wasser wird nun in ein Sandfangbecken eingeleitet, in dem sich ein großer Teil des
Sandes absetzt. Danach läuft das Wasser in ein Vorklärungsbecken, wo sich andere Sto ffe, wie z.B. Essensreste am Boden absetzten.
Das nun zum Teil gesäuberte Wasser wird danach in ein Belebungsbecken geleitet, in das Luft eingeblasen wird. Hier verdauen und zersetzten Bakterien die restlichen Sto ffe. Diese Reinigung wird auch biologische Reinigung genannt. Dieser Teil der Kläranlage riecht etwas würziger. Auch das Nachklärbecken gehört zur biologischen Reinigungsstufe. Hier setzen sich die Bakterien
und noch vorhandene Verunreinigungen als Schlamm ab. Wir erfuhren, dass dieser Klärschlamm als Düngemittel auf Felder ausgefahren wird. Das gereinigte Wasser, dass jetzt wieder ganz klar aussieht, wird in nun wieder in den Holzbach
geleitet. Neben der mechanischen und biologischen Reinigung könnte man noch eine weitere, vierte Reinigungsstufe einbauen, in der Verunreinigungen wie z.B. Mikroplastikpartikel aus Kosmetikoder Pflegeprodukten oder Medikamentenreste, die z.B. über den menschlichen Urin ausgeschieden werden, heraus gefiltert werden könnten. Diese Reinigungsstufe fehlt jedoch
häufig in Kläranlagen. Zum Schluss unseres Rundgangs mussten wir noch unsere Hände sorgfältig desinfizieren. Wir waren für die interessanten und eindrucksvollen Einblicke und die vielen Informationen sehr dankbar und haben einiges dazu gelernt.